Tag: Gericht

Maschinenring: Ausser Spesen nichts gewesen …

Wie aus einem Angebot um ca. €21.000,- sich die Kosten auf €68.000,- erhöhten. Die (Ver)rechenkünste der Firma Maschinenring:

Wie berichtet beauftragten wir im Jahr 2009 die Firma Maschinenring mit Gartenbauarbeiten. Es wurde ein Gartenplan erstellt und Angebote eingeholt, wobei der Maschinenring um ca. ein Drittel günstiger angeboten hat als der Mitbewerb.

Der Maschinenring, welcher die Arbeiten für ca. € 20.900,- anbot, wurde also beauftragt und der Albtraum, der uns die nächsten 5 Jahre verfolgen sollte, begann. Wir erhielten in Folge der beauftragten Arbeiten eine Schlussrechnung von ca. € 66.000,- (!).

Die Rechnung war natürlich völlig falsch. Material und Tätigkeiten wurde vielfach verrechnet. Die Bautätigkeiten waren großteils mangelhaft ausgeführt. Es wurden minderwertigere Materialien als beauftragt verbaut. Eine Terrasse und Brücke musste zwischenzeitlich aufgrund Baufälligkeit schon wieder abgerissen und neu gebaut werden. Unser beauftragter Teich und der Bachlauf verlieren mehrere 1000e Liter Wasser am Tag und sind durch Nährstoffeintrag von einem Hügel völlig überdüngt und mit Algen belastet. Ein von mir beauftragter Sachverständiger, welcher selbst eine Teichbaufirma hat und schon mehr als 1000 Projekte umgesetzt hat, meinte bei der Ansicht meines Teiches: „Der Teich ist ein Horror“.

Abrechnungssummen der Firma Maschinenring zu unserer Beauftragung um ca. €21.000,-

Abrechnungssummen der Firma Maschinenring zu unserer Beauftragung um ca. €21.000,-

Der Maschinenring, den wir in Folge immer wieder auf die Baumängel und Abrechnungsfehler aufmerksam machten, legte in Folge immer wieder neue Rechnungen (insgesamt 7!) vor, welche allesamt völlig falsch waren. Darüber hinaus wurden uns noch weitere Summen genannt, zu denen man sich vergleichen wollte. Auf unsere vielfachen Aufklärungsversuche ging man nicht ein, sondern erfand  ständig neue Gründe für irgendwelche neuen Rechnungssummen, die ganz offensichtlich auf irgendwas hingerechnet wurden, was nichts mit der Realität zu tun hat. Nachdem wir ständig mit Falschaussagen und in Folge sogar mit völlig fragwürdigen und offensichtlich nachträglich angefertigten Bautagesberichten konfrontiert wurden, die weder von mir unterzeichnet waren, noch wo der Sachverhalt richtig war und auch die Unterschriften gar nicht von den vorgeblichen Personen stammten, wurde ein Rechtsanwalt mit der Sache betraut.

Auch dies brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der Maschinenring beharrte auf seiner falschen Abrechnung. Zugeständnisse die Mängel zu beheben wurden nicht eingehalten und in Folge sogar die Mängel in Abrede gestellt. Dass man die Mängel zuvor bereits schriftlich zugestanden hatte tut nichts zur Sache. An Vereinbarungen hält man sich nicht, wie man ja schon am Beispiel Angebot/Rechnung deutlich sehen kann.

In Folge gab man zwar schon um die 26.000,- an „Falschverrechnung“ zu und reduzierte den Rechnungsbetrag auf ca. € 40.000,-. Diese Summe war aber noch immer falsch, die Mängel nicht behoben und somit wurde die Rechnung von mir auch nicht beglichen. Der Maschinenring versuchte dann eine Rest-Summe von ca. € 25.000,- welche angeblich noch offen war (€ 15.000,- wurden von mir als Anzahlung bereits geleistet) einzuklagen.

Mein finanzieller Schaden welchen die Firma Maschinenring durch ihre Vorgehensweise durch Wasserverlust, SV Gutachten, RA-Kosten, Antialgenmittel, Teichpflanzen, Technik für Schlammsauger und Zinsschaden bereits vor Prozessbeginn provoziert hat, belaufen sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf ca. €15.000,-. Von den 1000en Stunden für die ständig neuen Rechnungsprüfungen und Gartenaufwendungen aufgrund der Mängel und dem Ärger ganz zu schweigen.

Vergleichssummen

Übersicht über die Angebotssumme des Maschinenrings und der in Folge tatsächlich angefallenen Kosten

Die Mängel wurden vom Maschinenring in Abrede gestellt und behauptet es wären Schutzbehauptungen meinerseits. Somit wurde als erster Schritt vom Gericht ein Sachverständiger beauftragt um nachzusehen, was denn auf der Baustelle wirklich los ist. Es wurde von diesem ein Befund angefertigt, welcher sämtliche von uns aufgezeigten Mängel bestätigte. Für diesen Sachverständigen fielen weitere € 6.000,- an, welche ich zu bezahlen hatte. Somit fielen weitere € 6.000,- für den Nachweis an, dass die Mängel, welche ich im Vorfeld angegeben habe, tatsächlich existieren. Meine zusätzlichen Kosten sind somit zwischenzeitlich auf € 21.000,- angewachsen. Dazu kommen noch die Rechtsanwaltskosten für 2 Gerichtstermine und diverse Schreiben in der Höhe von über € 4.000,-. In Summe also an die € 25.000,- finanzieller Schaden welche vom Unternehmen Maschinenring verursacht wurde, weil man eine völlig überhöhte Rechnung auf Biegen und Brechen einfordern möchte.

Zu Beginn sieht man das noch relativ entspannt. Man lebt ja in einem Rechtsstaat und man wird ja Rechtsmittel haben, den entstandenen Schaden geltend machen zu können und das Geld, oder zumindest einen größeren Anteil davon zurückzubekommen. Noch dazu wo offensichtlich wurde, dass ja Mängel bestehen, immer wieder falsche Behauptungen aufgestellt wurden und auch die Rechnungslegerei immer wieder falsch war. Mitnichten, das ist nicht so, wie ich in Folge erkennen musste.

Algenernte aus unserem Maschinenring Teich

Algenernte aus unserem Maschinenring Teich

Nachdem der Sachverständige das bestätigte, was ich schon seit Jahren aufzeige, wurde vom Maschinenring vor Gericht nochmals um einen Vergleichstermin angesucht. Man hatte nun wohl auch dort  erkannt, dass selbst die schon von ursprünglich ca. € 51.000,- (!)  auf ca. € 25.000,- reduzierte und eingeklagte Summe vor Gericht nicht mehr durchzubringen war.

Das Gericht sah das genau so. Der Richter meinte, dass unter Berücksichtung der Mängel maximal eine noch zu zahlende Summe im Bereich von € 7.500,- herauskommen würde. Bei diesem genannten Betrag berücksichtigte das Gericht allerdings nicht, dass in der Rechnung viele falsche Summen angegeben waren, welche die Rechnung noch extrem nach oben verfälschte. Dies wäre allerdings erst wieder durch ein erneutes Sachverständigengutachten zu belegen, was wieder Kosten aufwirft. Zuvor würden aber noch eine Unmenge an Zeugen (die Mitarbeiter, ja sogar Praktikanten, welche der Maschinenring als Zeugen benannt hat) zu der Sache befragt. – Die aber zu der Falschabrechnung und den Mängeln ohnehin nichts hätten sagen können. Zeitverschwendung und Kostenexplosion pur.

Obwohl ich überzeugt war, dass die € 7.500,- welche noch zu zahlen wären nicht korrekt sind, musste ich in Folge den Vergleichsvorschlag des Gerichts aus wirtschaftlichen Überlegungen akzeptieren. Ich würde also für eine Baustellenabrechnung, (für die ich ca. € 14.200,– kalkuliere und € 15.000,- bereits bezahlt habe) letztlich dem Maschinenring € 15.000,- + € 7.500,- in Summe also € 22.500,- zugestehen müssen. Um € 8.000,- mehr, als ich selbst für die Abrechnung berechne und das nach 4 Jahren Schikanen durch die Geschäftsleitung.

Die vom Gericht vorgeschlagenen € 7.500,- sind ca. 30% der vom Maschinenring  eingeklagten Summe von ca. € 25.000,-, was bedeutet, dass ich auch 30% der angefallenen Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten zu übernehmen habe. Kosten, welche ich weder provoziert habe, sondern die lediglich für die Bestätigung meiner Angaben notwendig waren. Obwohl ich im Recht war, dass die Rechnung nicht fällig und der Betrag völlig falsch ist, muss ich 30% der Kosten übernehmen, welche durch den Gerichtsgang des Maschinenrings angefallen sind. So läuft das im Rechtsstaat. Recht haben/bekommen muss man sich leisten können, der Weg dorthin und die Schlussrechnung ist ein zweifelhafter.

Justitia_van_Heemskerck

Justitia van Heemkerck

Nun könnte man hergehen und dem Vergleich nicht zustimmen, was bedeutet, dass in nächster Folge die Unzahl von Zeugen geladen werden,  die ohnehin keinen Beitrag zur Sache leisten können. Es gäbe unzählige Prozesstage, welche enorme Kosten aufwerfen. Für den Maschinenring bestünde die Möglichkeit und würde er diese nützen, seine Klagsforderung auf z.Bsp. € 8.000,- reduzieren, was das Verlust/Gewinnverhältnis zu meinem Nachteil verändern würde. (Quasi: Ach mit den € 51.000,- sind wir nicht durchgekommen, mit den € 25.000,- auch nicht, dann probieren wir es halt mal mit € 8.000,- und prozessieren da weiter, …) Würde dann im Prozess letztlich herauskommen, dass ich anstatt der nunmehr geforderten restlichen € 8.000,- nur mehr lediglich noch € 2.000,- (von zuvor geklagten € 25.000,-) zu bezahlen hätte, würde das bedeuten, dass ich 25% der geforderten Summe schulde und somit auch 25% sämtlicher der für den Prozess angefallenen Kosten zu tragen hätte. Bei einem Prozess, der dermaßen aufgepauscht und komplex ist wie dieser, wo an die 30 Positionen falsch abgerechnet bzw. mangelhaft sind, ein finanzielles Wagnis, das keiner ohne Rechtsschutzversicherung in Angriff nehmen kann, soferne er nicht jede Menge schwer verdientes Geld für Juristen verheizen will. Die Vorgehensweise des Gerichts ist für mich fragwürdig. Vermutlich 99% der auftretenden Fragen könnte der Sachverständige in seinem Gutachten klären (was darf tatsächlich und in welcher Höhe verrechnet werden). Für die wenigen Punkte die zum Schluss noch überbleiben, könnte man Zeugen benennen, die evtl. einen Beitrag leisten können. Das liese sich vermutlich auf 2-3 Zeugen reduzieren. Durch den Umstand, dass zuerst einmal alle Zeugen zu (was eigentlich?) befragt werden, entstehen enorme Kosten und ist es eine Zeitverschwendung für alle Beteiligten.

Das vom Richter vorgeschlagene Vergleichsangebot, dass ich noch € 7.500,- zu zahlen hätte, wurde von mir aus wirtschaftlichen Gründen zähneknirschend akzeptiert. Letztlich ging es sich mit meinen bereits bezahlten Beträgen für RAs und Sachverständigen so aus, dass von meiner Seite her alles beglichen ist und ich nichts mehr zu bezahlen habe. Meine Zahlungen für die Sachverständigen, etc. würden gleich gegenverrechnet. Der Maschinenring hat mit der falschen Entscheidung, einen Prozess gegen mich zu starten auch noch die Anzahlung in der Höhe von € 15.000,-, welche ich geleistet habe, verprasst und damit die Baustellenabrechnung auch für sich endgültig gegen die Wand gefahren. Unterm Strich hat man mit der Baustelle, für die man ursprünglich an die € 66.000,- verrechnen wollte, keinen einzigen Cent eingenommen. Ein Umstand, der mir als juristischem Laien schon vor Prozessbeginn klar war, vom Maschinenring und dem dort verantwortlichen Landesgeschäftsführer Christian Wildeis aber trotz aller Warnungen meinerseits durchgezogen wurde.

Unterm Strich musste ich also für die Arbeiten des Maschinenrings, für welche ich eine Wertschätzung von ca. € 14.200,- errechne, € 22.500,- bezahlen. Auf meinen vorprozessualen Kosten von ca. € 15.000,- bleibe ich ebenfalls sitzen, diese wurden vom Gericht überhaupt nicht berücksichtigt. (Kurioserweise stand mir ein Richter, der dann in Karenz ging zuvor schon zu, dass auch die vorprozessualen Kosten zum Teil ersetzt werden müssen. Neuer Richter, neue Entscheidung, Pech für mich. Ging ja „nur“ um € 15.000,-) Ebenso müssen 30% der angefallenen Kosten für die Prozesskosten (Gericht, Juristen) ebenfalls von mir beglichen werden.

Brückenunterlattung einer Maschinenring-Brücke

Brückenunterlattung einer Maschinenring-Brücke

Aus einem ursprünglichen Angebot vom Maschinenring in der Höhe von ca. € 21.000,- wurden durch Verschulden des Maschinenrings bis zum jetzigen Zeitpunkt Kosten von € 68.200,- verursacht. Zwischenzeitlich musste nämlich auch schon die aus falschem, minderwertigem Material hergestellte Terrasse und Brücke abgerissen und neu gebaut werden.  Natürlich auch auf meine eigenen Kosten. – Hier wurde Anzeige erstattet und geht die Staatsanwaltschaft dem Verdacht auf schweren Betrugsversuch nach. Ebenso wegen eines offensichtlich gefälschten Baggerberichtes, wo mir zig Stunden Baggerarbeiten verrechnet werden sollten, die gar nicht geleistet wurden. Dummerweise hat der Fälscher dieses Dokuments übersehen, dass eine Datumsangabe, wo er 21h mit seinem Bagger gearbeitet haben will, ein Sonntag war.

In Folge geht es nun um Aufräumarbeiten. Für eine Teilsanierung des Teichrandbereiches und eines Rasenbereiches (Anebnung) liegt ein Angebot über weitere € 20.000,- vor.

Aus einer Beauftragung des Maschinenrings, wo wir uns um € 21.000,- einen ordentlichen, fertigen Garten erwartet haben, sind 5 Jahre später, verschuldet durch diese Firma, Kosten provoziert worden, die uns letztendlich eine Summe von über € 68.000,- verursacht haben. Dazu jede Menge Ärger und Zeitaufwand über Jahre. Auf den zusätzlichen Kosten bleibt man sitzen. Es gibt nach dem Vergleich kein Rechtsmittel um die irren, zusätzlich vom Maschinenring provozierten Kosten einklagen zu können. Die Alternative wäre gewesen noch weitere horrende Kosten und enormen Zeitaufwand durch jahrelange Rechtsstreitigkeiten in Kauf zu nehmen. Mit unvorhersehbarem Ausgang, da jetzt schon viele bei der umfangreichen Sache schon den Überblick verloren haben und es müssig ist, Sachverhalte immer wieder darzulegen.

Gesamtkosten der Maschinenringbeauftragung

Gegenüberstellung der Maschinenringbeauftragung gegenüber dem nächstteurerem Mitbewerb. 68.000 zu 27.000€. Der ursprüngliche Vorteil des „billigeren“ Maschinenrings hat sich mehr als umgekehrt.

 

 

Fazit:

  • Wir haben Recht gehabt. Die Rechnungslegungen der Firma Maschinenring waren falsch. Von der zuerst eingeforderten Summe von ca. € 51.000,- blieben lediglich € 7.500,- übrig. Nur mehr 15% der Anfangs geforderten Summe. Nichts desto trotz haben wir enorme angefallene Kosten, welche nicht ersetzt werden. In der Zusammenschau ergab sich nie ein Ausstiegspunkt aus der Angelegenheit. Die Forderungen der Firma Maschinenring waren zu jedem Zeitpunkt völlig absurd, die Behebung der Mängel zu verweigern ein eigenes Kapitel. Der nun vorgeschlagene Kompromiss des Gerichtes, noch € 7.500,- zu zahlen, musste angenommen werden, um sich nicht diversen Unwägbarkeiten im weiteren Prozessverlauf und den damit verbundenen explodierenden Kosten auszuliefern.
  • In Österreich ist es offensichtlich für ein Unternehmen straffrei, irgendwelche Fantasierechnungen zu legen und diese zur Zahlung einzufordern. Es ist kein Problem, dass wenn der Kunde die Rechnung als falsch zurückweist, diese einfach mit erneut falschen und überhöhten Summen erneut ausgestellt wird. Insgesamt 7 falsch gelegte Rechnungen hatten für das Unternehmen Maschinenring mit überhöhter Abrechnung von im Endeffekt über € 43.000,- keinerlei rechtliche Konsequenzen. Man kann solange herumprobieren, bis der Kunde vielleicht mal aufgibt und eine Rechnung zahlt. Vor Gericht ist das egal. Der Umstand wurde weder angesprochen, noch in irgendeiner Weise für das Endergebnis berücksichtigt.
  • Eine Mehrfachverrechnung von mehr als dem 4-fachen des tatsächlichen Wertes interessiert bei Gericht niemanden. [Ironie on] Wenn Sie ein Unternehmen haben, verrechnen Sie ihren Kunden doch das nächste Mal auch irgendwas. Nicht nur einmal, oftmals! Behaupten Sie einfach immer wieder, sie hätten die Rechnung zigfach geprüft und es würde alles so stimmen. Es hat keine Konsequenzen! [Ironie off]
  • Die Vorgehensweise der Rechtsvertretung des Maschinenrings, dass vor Gericht eine andere Rechnung vorgelegt wird, als der Kunde erhalten hat und behauptet wird, der Kunde hätte diese „zusätzlich zugestellt bekommen“, ist lt. Auskunft der Rechtsanwaltskammer NÖ „nicht unüblich„. Ich hätte darin wohl fälschlich Prozessbetrug gesehen, habe dabei aber übersehen: Man beißt nicht in die Hand, die einem füttert.
  • Umso mehr man den Sachverhalt verkomplizieren und aufpauschen kann, Prozesskosten somit in die Höhe treiben kann, desto eher kann man als großer Konzern eine Privatperson dazu zwingen eine zu hohe Vergleichssumme zu bezahlen, da die in Aussicht gestellten Prozesskosten Dimensionen annehmen, die kein wirtschaftlich denkender Mensch mehr hinnehmen kann. Selbst wenn man als Privatperson vielleicht nur 10% der Endkosten tragen muss und 90% der Gegner, so machen selbst 10% von vlt. 100.000€, den Prozess nicht mehr wirtschaftlich. Vom Ärger, beim Prozess sich ständig irgendwelche Lügengeschichten anhören zu müssen, ganz zu schweigen.
  • Der ursprüngliche Verursacher Michael Orlikowski wurde zwar vom Unternehmen fristlos entlassen, seine Lügengeschichten wurden allerdings von seinen Vorgesetzten uns gegenüber wider besseren Wissens weiter vertreten. Diese Vorgesetzten haben im Gegensatz zum geschädigten Kunden keinen finanziellen Schaden. Obwohl sie das Projekt durch ihre fragwürdige Vorgehensweise gegen die Wand gefahren haben, gehen diese mit dem selben Gehalt nach Hause wie zuvor.
  • Daraus folgt: Besser etwas mehr Geld in die Hand nehmen und den Risiken des Maschinenringwahnsinns aus dem Weg gehen. Selbst wenn man im Recht ist, wie sich gezeigt hat und der Maschinenring in unserem Fall über € 43.500,- (!!) an Falschabrechnung zugestanden hat, so bleiben eine Unmenge an Kosten über, welche man nicht ersetzt bekommt. Wenn man dagegen ankämpft kommt es lediglich zu einer Umverteilung zu den Juristen. Wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte und der Advokat ist immer der Gewinner.
  • Natürlich kann man auch bei anderen Unternehmen im Vorfeld nicht sicher sein, ob hier ordentlich gearbeitet und abgerechnet wird, nachdem aber Bekannten von uns mit dem Maschinenring ähnliches passiert ist, würde ich die Gefahr beim Maschinenring als deutlich erhöht ansehen.
  • Einen großen Anteil am finanziellen Schaden tragen die Rechtsanwälte. Diese haben zur Sache nichts beigetragen, cashen aber für ihre alleinige Anwesenheit vor Gericht oder bei Vor-Ort-Erhebungen mit den Sachverstämdigen viele Tausende EUR ab. Da kann man echt fragen: „Wo ist die Leistung?“ Das dumme an der Sache ist, dass beim Landesgericht Rechtsanwaltspflicht herrscht und man sich denen nicht entziehen kann. Da kommen dann schnell mal tausende EUR Verrechnung für Null Leistung zusammen. Von den Rechtsanwälten hat sich keiner mit Ruhm bekleckert.
  • Ich bin nun Besitzer einer Rechtschutzversicherung, die ich vorher nie gebraucht habe und vermutlich auch hinterher nie wieder brauchen werde. Aber der Schock über diesen, nicht durch uns verursachten und beeinflussbaren Wahnsinn, steckt tief und sind wohl auch die zukünftigen Kosten der Rechtschutzversicherung als weitere Verlustkosten  unserer Gartengestaltung dem Maschinenring zuzuschreiben.
  • Selbst nach dem verprassen von Kosten in der Höhe von € 68.000,- ist ein großer und wichtiger Teil (Teich, Wegepflasterungen) noch immer Pfusch par excellence. Auch diese Gewerke müssten vorher geschliffen und von Grund auf neu gebaut werden, was vermutlich nochmal Kosten in der Größenordnung von ca. € 35.000,- aufwirft. Wir hätten dann bereits die € 100.000,- Grenze überschritten. Wo doch alles mit einem Maschinenringangebot um € 21.000,- begann …

 

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es kein Angebot des Maschinenrings, uns zumindest auch nur einen Teil der angerichteten Schäden zu ersetzen.

 

Dank den Verantwortlichen Michael Orlikowski, GF Christian Sonnleitner und LGF Christian Wildeis für ihre jahrelang falschen Abrechnungen und Schikanen!

 

 

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Maschinenring : katastrophale Erfahrungen bei unserer Gartenerstellung

Brückenunterlattung der Firma Maschinenring

Brückenunterlattung der Firma Maschinenring

Maschinenring Terrasse und Brücke nach nur 3 Jahren völlig kaputt, Abrechnungen (7 falsche Rechnungen!!) überhöht und falsch.

Im Jahr 2009 haben wir uns vom Maschinenring Gartenbautätigkeiten anbieten lassen. Darunter die Herstellung einer Terrasse, sowie eine Holzbrücke über einen Teich. Die Arbeiten wurden nicht nur mangelhaft durchgeführt, sondern uns wurde auch anstatt des vereinbarten Lärchenholzes, welches für die Unterlattung und den Brückenunterbau angeboten und vorgesehen war, heimlich(!) billiges Fichtenholz untergelegt. Ich vermute, dass man davon ausging, dass wir den Unterschied nicht erkennen würden. Vor allem da ja die Unterlattung im Terrassenbereich nach Fertigstellung kaum mehr zu sehen war. Natürlich wurde uns das bestellte, aber nicht gelieferte Lärchenholz in Rechnung gestellt und nicht das verbaute, deutlich billigere Fichtenholz. Davon wich man auch bei weiteren „Korrekturrechnungen“ nicht ab, obwohl wir auf das falsche Holz explizit hingewiesen haben. Frech schrieb man sogar immer wieder „Lärchenholzunterlattung“ in die Rechnung. Der Maschinenring schaffte es nach zwischenzeitlich 7 Rechnungen (!!)  im Zeitraum von über 3 Jahren noch immer nicht, uns eine korrekte Abrechnung der Gartenbautätigkeiten zu legen. Anzumerken ist hier auch noch, dass sich der Rechnungsbetrag seit der Erstrechnung um mehr als 26.000€ (!) reduziert hat. Für mich ist klar, dass man sich bei so einer Summe nicht einfach nur „verrechnet“ haben kann. Neben vielen anderen bautechnischen und abrechnungstechnischen Mängeln wurde natürlich auch das falsche Holz aufgezeigt und der Maschinenring mehrmals zur Verbesserung aufgefordert, die allerdings verweigert wurde. Zuletzt wird sogar schon behauptet, dass das Fichtenholz „mangelfrei“ und für unseren Zweck geeignet sei. Dem nicht genug, verrechnet man auch gleich das Doppelte, als ursprünglich für den Brückenbau vereinbart und konstruiert dafür unterschiedlichste, haaresträubende Argumente. Das Fichtenholz (!) der Terrassenunterlattung wurde ohne Abstandshalter auf die plane Betonterrasse montiert. Die Unterlattung liegt dadurch bei Regen im aufgestauten Wasser, was zwischenzeitlich dazu geführt hat, dass sich die Lärchenholzlatten aus dem aufgeweichten Fichtenholz herausgerissen haben, unterschiedlichstes Niveau aufweisen und Stolperfallen bilden.

Terrassenbau Firma Maschinenring

Terrassenbau Firma Maschinenring

Die Brückenholzträger sind auf die ganze Länge aufgerissen und ebenfalls nach bereits etwas mehr als 3 Jahren völlig morsch. Zuletzt kam es sogar schon zu einem Unfall, weil eine Latte unter Belastung weggekippt ist. Die Latten halten nicht mehr im Holz und können mit einem Finger ohne Kraftaufwendung aus der Verschraubung gezogen werden. Die Schrauben reißen sofort aus. Auch hat man sich beim Querschnitt 75% der Trägerbalken gegenüber dem Angebot eingespart. Natürlich auch, ohne uns darüber zu unterrichten. Der morsche Zustand und der verminderte Trägerquerschnitt führen dazu, dass die Brücke zwischenzeitlich stark wankt und ein Bruch der Balken absehbar ist. Der Leiter des Maschinenrings NÖ, Christian Wildeis, welcher vor Ort mit der Gefährlichkeit (Sturz- und Bruchgefahr der Brücke, unter der sich die Elektroinstallation befindet) konfrontiert wurde, hatte für diesen Umstand nur freches Grinsen und Gelächter über.   Zuerst wird zugesagt, dass sämtliche monierten Mängel behoben werden, später will man davon nichts mehr wissen und behauptet wider besseres Wissen, es gäbe keine Mängel. An – selbst schriftliche – Zusagen, gedenkt man ohnehin sich nicht halten zu müssen.

Kurioserweise wollte ich zu Beginn eigentlich eine Terrasse aus Stein. Die hat man mir aber ausgeredet und mir stattdessen erzählt, dass es auch bei Holz keine Probleme mit Schiefern und Haltbarkeit gäbe. Man hat mir sibirische Lärche empfohlen, da die besonders haltbar sei. Dazu habe ich leider erst später herausgefunden, dass diese Holzart zum Teil aus Raubbau stammt und auch von der Haltbarkeit nicht besser als unsere Gebirgslärche ist. Warum der Maschinenring Holz empfiehlt, welches aus Raubbau stammt erschließt sich mir nicht. Eine sehr gute Seite, welche sich intensiv mit dem Thema „sibirische Lärche“ auseinander setzt findet sich hier: www.holzfragen.de. Es muss nicht erwähnt werden, dass die Terrasse jede Menge Schiefern bildet. Zum Teil sehr feine, die unbemerkt in die Haut eindringen und tagelanges Jucken unter der Haut verursachen. Nie wieder würde ich mir so eine Terrasse legen lassen, geschweige denn den Maschinenring mit irgend etwas zu beauftragen…  Aber hinterher ist man ja immer (etwas) schlauer … Leider habe ich mich von diversen Gütesiegeln (die ganz offensichtlich nichts wert sind) blenden lassen und auf die bessere Angebotssumme geachtet. Dass der Maschinenring mit solchen Methoden am Markt bestehen kann, ist für mich verwunderlich. All das ist alles nur ein winziger Teilaspekt unserer Gartenbaustelle.  Wie aus einer beauftragten Summe von etwas über 20.000€ eine Endabrechnung über fast 66.000€ wurde,  Mengenangaben teilweise 10-fach überhöht abgerechnet wurden,  sowie weitere Informationen was sich die Verantwortlichen dieser Firma sonst noch so erlaubt haben, finden sich hier.

Nachtrag 10.06.2013: Am Freitag, den 7.6.2013 hatten wir nun unseren ersten Lokalaugenschein, bei dem ein Sachverständiger die Mängel erhoben hat. Wir müssen jetzt abwarten, bis die umfangreichen Daten, welche dieser aufgenommen hat, ausgewertet sind, dann gibt es einen schriftlichen Befund und in Folge einen neuen Gerichtstermin.  Der Leiter des Maschinenrings Niederösterreich, Christian Wildeis hatte jedenfalls, als wir ihn darauf hingewiesen haben, dass bei dieser Terrasse und Brücke Gefahr im Verzug ist und das vor allem gegenüber unserem 2-jähriger Sohn nicht tolerierbar ist, nur Gelächter und Polemik über und besteht weiter auf die Bezahlung der völlig überhöhten Kosten u.a. der kaputten Brücke und Terrasse. Ein professionelles Auftreten eines Geschäftsführers stelle ich mir anders vor.

Maschinenring: Terrassen- und Brückenbau:

Die Terrassenunterlattung nach weniger als 4 Jahren:

Unsere Brücke: Verfaulte Balken, auf der Terrasse stehen die Latten hoch, da der verfaulte Unterbau nach nur ca. 4 Jahren völlig kaputt ist. Die Lärchenholzlatten lassen sich mit 2 Fingern aus dem tragenden Unterbau ziehen: Maschinenring Brücke Brückenunterbau der Firma Maschinenring

Update Juni 2014: Der gerichtlich beauftragte Sachverständigenbefund ist fertig und bestätigt sämtliche von uns gerügten Baumängel. Leider wurden die zahlreichen Abrechnungsfehler vom Sachverständigen (noch?) nicht geprüft, dies wird wohl ein weiteres Kapitel. Hier dazu mehr Informationen…

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