Maschinenring: Sachverständigenbefund bestätigt bauliche Mängel

Sämtliche, baulich monierten Positionen durch Befund des Sachverständigen bestätigt!

In unserer Sache gegen den Maschinenring liegt nun der Sachverständigenbefund vor und werden wir bei sämtlichen Rechnungspositionen, bei welchen wir Mängel moniert haben bestätigt. U.a. der Sachverständigenbefund erhärtet den Verdacht des versuchten schweren Betruges  der Firma Maschinenring. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Wir sehen dies nach 4 Jahren K(r)ampf mit dem Maschinenring als weiteren schönen Teilerfolg in unserem Zivilprozess. Die Firma Maschinenring Amstetten / Niederösterreich erhielt  im Jahr 2009, von uns den schriftlichen Auftrag über Gartenbauaarbeiten über nicht ganz €21.000,-.

Schriftenvergleich

Schriftenvergleich, beide Josef H****

Im Zuge dieser Arbeiten hat man uns minderwertiges Material verbaut; Material vielfach in Rechnung gestellt; Arbeiten in Rechnung gestellt, die gar nicht beauftragt waren; Arbeiten verrechnet, die gar nicht geleistet wurden und es wurden im Zuge der Rechnungsprüfung Dokumente / Bautagesberichte vorgelegt, welche einen für uns falschen Sachverhalt schilderten und mit Unterschriften versehen waren, welche gar nicht den unterzeichnenden Personen zuzuordnen waren.

Mängel die wir rügten wurden nicht mehr behoben, sondern wurde uns eine Rechnung über ca. €66.000,- (mehr als das 3-fache als schriftlich beauftragt!) gelegt und vermeinte dazu, ich hätte zusätzlich so viel beauftragt, – es gäbe darüber aber keine Aufzeichnungen. Für die € 21.000,- wollte man von mir also eine Unterschrift, für die behaupteten, restlichen € 45.000,- wäre das scheinbar nicht notwendig gewesen. Zwischenzeitlich wurden von diesem Unternehmen schon an die € 26.000,- (!!) an Falschabrechnung zugestanden und wir gehen davon aus, dass es im Zuge des laufenden Zivilprozesses noch deutlich mehr werden wird.

Maschinenring-Brücke nach nur 4 Jahren. Fichtenunterbau (!) völlig morsch. (Beauftragt war Lärchenholzunterlattung)

Maschinenring-Brücke mit FICHTEN-Unterbau nach nur 4 Jahren. (Beauftragt und verrechnet wurde LÄRCHENholzunterlattung) – Anklicken zum Vergrößern

Es gab hinterher zum Zwecke der Mängelbehebung einen vor-Ort-Termin, bei welchem nochmals sämtliche Mängel in Natura aufgezeigt wurden. Trotz Zusage wurden die Mängel aber nicht behoben. Danach gab es nach ca. einem Jahr genau zu dem selben Zweck  abermals eine Vor-Ort-Besichtigungen der Mängel, bei welcher der Maschinenring sogar  einen Mitarbeiter dabei hatte, der einen kompetenten und ehrlichen Eindruck hinterließ. Dieser Mitarbeiter bestätigte gegenüber der ebenfalls anwesenden Landesgeschäftsführung Wildeis Christian, zwar nicht alle, aber sehr wohl einige meiner Mängelangaben. Er fand offensichtlich aber kein Gehör und ward hinterher nie wieder gesehen. Für mich leugnete Wildeis spätestens ab diesem Zeitpunkt die Mängel wider besseres Wissen. Denn: Erneut wurden keine Mängel behoben, weswegen man eigentlich vorgab die Baustelle abermals besichtigen zu wollen. In Folge wurde von einem Gericht ein Sachverständiger mit der Befundung beauftragt, um festzustellen wer denn nun Recht hat, da der Maschinenring danach sogar schon behauptete, es bestünden gar keine Mängel. Zu dieser Befundung wurde nun eine Mitarbeiterin beigezogen, die zwar schon einmal im Beisein ihres kompetenten Kollegen auf der Baustelle war, sich damals nicht nennenswert äußerte, nun aber auch dem Beispiel der Geschäftsführung Wildeis folgte und versuchte meine Angaben zu den Mängeln ins Lächerliche zu ziehen. Sämtliche Mängel, welche für mich als Laien offensichtlich sind, GF Wildeis und die „Maschinenring-Fachfrau“ aber als absurd abtaten, wurden nunmehr bestätigt.

Ultraschallmessung Teichpegel

Ultraschallmessung Teichpegel

Der Landesgeschäftsführer, der mir gegenüber stolz behauptet Tiefbau gelernt zu haben, meinte gar immer wieder, er müsste den von mir angegebenen Teichpegelverlust (damals noch ca.  1500 Liter am Tag, bei einer Fläche von ca. 60m²)  mit freiem Auge erkennen können, wenn er den Pegel während seiner Anwesenheit vor Ort beobachtet. Er wiederholte diese abstruse Theorie später sogar vor Gericht und wurde vom Richter mit Sachverstand der das kurz im Kopf überflog, sofort eines besseren belehrt. Aufgabenstellung: Matheproblem; Jurist gegen Tiefbautechniker 1:0. – Dem Techniker war die Aufgabenstellung aber schon seit Monaten bekannt.

Warum man meine Angaben, unter anderem zum Wasserverlust (Teichpegel via Langzeit Ultraschallmessung gemessen) nicht einfach akzeptierte, sondern über Jahre in Abrede stellt, mir somit immer wieder unterstellt falsche Angaben zu machen, ist mir ein Rätsel. Sämtliche Falschangaben kamen immer vom Maschinenring und nicht von mir, weswegen es keinen Grund gab, unsere Angaben anzuzweifeln. Sogar von dem Mitarbeiter Michael Orlikowski, der ursprünglich den ganzen Wahnsinn begonnen hat, hat man sich getrennt (fristlose Kündigung). Uns gegenüber hält man allerdings dessen falsche Behauptungen und Falschabrechnungen, trotz unserer unzähligen Aufklärungsversuche, nach wie vor hartnäckig aufrecht, da ja nicht sein kann, dass man hier bei der Abrechnung eventuell ein fettes Minus einfährt. Letztlich wurden nun aber alle bemängelten Positionen durch den Sachverständigen bestätigt und sind dadurch natürlich nicht unerhebliche zusätzliche Kosten für diesen angefallen. Darüber beschwert man sich zwischenzeitlich auch schon bei Gericht  und meint, dem Sachverständigen (SV) stünden die verrechneten € 6.700,- nicht zu, sondern lediglich € 4.000,-. Dem SV (der lediglich €16 für 250 Seiten Aktenstudium verrechnet!) wirft man vor,  bzgl. Mehrkosten in Höhe von € 2.600,- seiner Warnpflicht nicht nachgekommen zu sein. Mag sein, dass das stimmt, ist aber insofern kurios, da man selber vor Mehrkosten in Höhe des 20-fachen Betrags nicht gewarnt hat und abstreitet eine Warnpflichtverletzung begangen zu haben. Man misst hier ganz offensichtlich mit zweierlei Maß.  Hat man möglicherweise Angst, die von mir bevorschussten und vom Maschinenring provozierten Kosten für den Befund letztlich doch selbst tragen zu müssen, da man überall falsch lag und der Sachverständige letztlich das bestätigte, was ich schon seit Jahren aufzeige?

Abrechnungssummen der Firma Maschinenring zu unserer Beauftragung um ca. €21.000,-

Abrechnungssummen der Firma Maschinenring zu unserer Beauftragung um ca. €21.000,-

Obwohl wir sogar  schriftliche Zusagen bekamen, dass die Mängel, die wir aufgezeigt haben, behoben werden, wurden diese Zusagen nicht eingehalten und einfach behauptet, es gäbe keine Mängel.  Es wurden abermals irgendwelche überhöhten Rechnungen gelegt. Nunmehr versucht man nach 7 (sieben!) Rechnungslegungen und diversen mündlichen Preisangaben, wobei die gelegten Rechnungen allesamt falsch waren,  eine Restsumme von angeblich offenen ca. € 25.000,- einzuklagen. Der Maschinenring erhielt von mir eine Teilzahlung von € 15.000,-. In Summe möchte das Unternehmen also € 40.000,- für seine nun  als erwiesen anzusehende, mangelhafte Leistungen bezahlt haben. Selbst die Letztrechnung ist noch immer voller Fehler, falschen Angaben und Wucherpreisen. Wer sich näher dafür interessiert, was sich dieses Unternehmen bei uns noch so geleistet hat, der sei auf meine anderen Blogeinträge verwiesen.

Fakt ist, dass wir nun zwischenzeitlich seit 4 Jahren mit den Mängeln leben müssen. Terrasse und Brücke waren zwischenzeitlich schon so baufällig und ging sogar Lebensgefahr bei der Brücke durch unterdimensionierte, morsche Balken aus, dass diese geschliffen und neu gebaut werden mussten; diesmal natürlich nicht mehr vom Maschinenring. Aufgrund der Gefahrenlage wurde hier das Prozessende nicht mehr abgewartet. – Unter der Brücke war eine Elektroinstallation für den Teich situiert. Wären die Trägerbalken (siehe Bild des morschen Balkens mit Rissen weiter unten) gebrochen, wäre ein Stromschlag wahrscheinlich, schlimmstenfalls sogar mit Todesfolge (Fön-Badewannenproblem). Der LGF Wildeis Christian, wurde von mir bei der Befundung abermals auf die Stolperfallen bei Terrasse und Bruchgefahr der Brücke, vor allem auch im Hinblick auf unsere spielenden Kinder hingewiesen, lachte darauf aber nur. Von meiner Frau auf sein Gegrinse angesprochen meinte er, „er würde über mein Benehmen lachen“. Anzeichen, dass dem Maschinenring die ständigen Falschangaben- und überhöhten Abrechnungen leid täten, oder man sich gar für sein Verhalten entschuldigen möchte? Fehlanzeige.

Der neu angelegte Rasen im Garten ist voller Unkraut und dermaßen uneben, dass man beim Spielen mit den Kindern Angst haben muss, dass jemand stolpert und sich verletzt. Eine Art Baumhaus mit Rutsche, welches ich gerne für die Kinder aufstellen würde, kann ich nicht montieren, da bei uns in absehbarer Zeit wieder Bagger auffahren müssen, um den unebenen Rasen und einen Gartenteich mit Hügel zu sanieren, bzw. abreißen zu lassen. Für einen Neubeginn müssen wir also zuerst den Pfusch,  – den der Maschinenring noch bezahlt haben möchte -,   mit hohem Kosten- und Zeitaufwand entsorgen, um dann wieder neu anfangen zu können. Irgendwann …

Folgende Mängel wurden vom Sachverständigen im Befund bestätigt:

Mängel: Terrassenbau Firma Maschinenring

Vom Maschinenring erstellte Terrasse

Terrasse

  • Terrassendielen entgegen Vertrag weder vorgebohrt noch nachgeschliffen
  • Holzunterkonstruktion entspricht nicht der vertraglichen Vereinbarung (Tannen- / Fichtenholz anstatt Lärchenholz)
  • Holzgüte der Dielen entspricht nicht der Vereinbarung (es wurde lediglich Holzgüte A/B anstatt Holzgüte 1. Wahl verbaut)
  • Dielenquerschnitt entspricht nicht der Vereinbarung (lediglich 24mm x 130mm anstatt beauftragten 26mm x 146mm)
  • Höhenversatz infolge eines Verwindens bzw. Lösens einzelner Dielen aus der Unterkonstruktion

Beim doch komplexen Flächenausmass kam der Sachverständige auf ein ähnliches Mass wie zuletzt der Maschinenring. Dies deckt sich zwar nicht mit meiner Fotometrischen Ermittlung, ist aber meines Erachtens auch nicht mehr wirklich relevant, da Terrasse, Verkleidung und Brücke wegen Baufälligkeit nach nur 3 Jahren geschliffen und neu gebaut werden mussten.

Neu ist der Umstand, dass mir der Maschinenring sogar dünnere Dielen verlegte als angeboten, das hatte ich sogar selbst noch übersehen, bzw. nicht nachgeprüft. Somit war sämtliches verbautes Material (von den Niro-Schrauben vielleicht abgesehen) hier vom ersten Tag an nicht vereinbarungsgemäß. Es besteht der Verdacht auf schweren Betrugsversuch.

Terrassenverblendung

  • ebenfalls nicht vorgebohrt und nachgeschliffen
  • etliche der Holriffeldielen sind wackelig
  • nicht fachgerechte Ausführung bzw. Montage
  • optischer Mangel durch unzählige Schrauben
Mängel: Brückenunterlattung einer Maschinenring-Brücke

Trägerbalken einer Maschinenring-Brücke nach lediglich 3 Jahren.

Brücke / Lärchenholz

  •  weder vorgebohrt noch nachgeschliffen
  • Holzunterkonstruktion entspricht nicht der vertraglichen Vereinbarung (Tannen- / Fichtenholz anstatt Lärchenholz)
  • Holzgüte der Dielen entspricht nicht der Vereinbarung (es wurde lediglich Holzgüte A/B anstatt Holzgüte 1. Wahl verbaut)
  • Querschnitt der Trägerbalken deutlich geringer dimensioniert als vertraglich vereinbart, nämlich lediglich 140mm x 140mm, anstatt 160mm x 210mm
  • Rissigkeit und Vermorschung (Fäulnisschwamm) auf Holzträger nach bereits so kurzer Zeit (3,5 Jahre alte Brücke) deutlich ausgeprägt.Auch hier besteht der Verdacht auf schweren Betrugsversuch.

Gartenteich

  • undichter Teich / Wasserverlust (5,89cm Wasserpegelverlust in 24h, bzw. ca. 3.239 Liter Verlust pro Tag)
  • Massiver Nährstoffeintrag aus dem am Hügel befindlichen Erdmaterial
  • Randausbildung wurde nicht fachgerecht durchgeführt
  • Folienränder an vielen Stellen gut sichtbar
  • Mängel: Algenernte aus unserem Maschinenring Teich

    Algenernte aus unserem Maschinenring Teich

    Lichtexponierte Teile der Folie erodieren mit der Zeit. Folie nicht korrekt vor Licht geschützt

  • Es gibt keinen Überlauf in Kanalisation o.ä.
  • Filter deutlich unterdimensioniert
  • Hohe Phosphatbelastung mit 1.2ppm extrem hoch

Die Nitritwerte befanden sich zur Zeit der Messung des Sachverständigen unter der Nachweisgrenze. Dies ist vermutlich auf die Wasserpest zurückzuführen, welche sich in den Wochen zuvor explosionsartig vermehrt hat. Auch die Phosphatmessung welche teilweise zuvor sogar mehr als 20ppm (von mir beauftragte Labormessung und eigener Test mit Photometer) betrug, war zum Messzeitpunkt deutlich weniger, wurde aber trotzdem noch immer als „extrem hoch“ und Algenbildend bezeichnet. Die Bepflanzung wird als ausreichend angesehen. Dass die Bepflanzung überwiegend von uns stammt und nicht vom Maschinenring wurde noch nicht geklärt.

Humus

  • Begutachtung der Humusqualität war nicht möglich, da hierfür die Rasenfläche zumindest teilweise abgetragen werden muss

Diese Befundung ist aber auch nicht mehr relevant, da der Maschinenring zwischenzeitlich schon zugeben musste, dass zumindest ein Drittel der aufgebrachten Humusmenge, entgegen der Beauftragung gesiebten Humus zu liefern, ungesiebter Humus war und damit die schlechte Qualität ohnehin belegt ist.

Feinplanum

  • Abweichungen in der Ebenflächigkeit von 4,5-6cm und somit 0,5 – 1,5cm über ÖNORM-Toleranz
  • Abweichungen in der Geländebenheit von bis zu ca. 14,00cm (Abweichung von bis zu 14,00 cm der ebenen Rasenfläche)

Pflasterflächen

  • Unebenheit in der Größenordnung zwischen 12 und 24mm Einzelstichmaß, bzw. zwischen 26 und 35mm beim Gesamtstichmaß
  • Mindestneigung nicht eingehalten. Anstatt 2.0% meist zwischen 0,7% und 1,0%, geringestes Gefälle sogar nur lediglich 0,2%

Somit wurden 100% (klammert man die ungeprüfte Humusposition aus, bei welcher der Mangel ohnehin schon bestätigt ist) unserer bemängelten Positionen bestätigt. Sämtliche anderen Rechnungspositionen wurden von uns baulich nicht bemängelt. Die meisten anderen Positionen weisen Abrechnungsfehler auf, welche ich im Zuge des Zivilprozesses aufzeigen und klären möchte.

Nach mittlerweile 4  Jahren, in welchen die Maschinenring Geschäftsleitung immer wieder meinte, dass es sich hierbei lediglich um Schutzbehauptungen meinerseits handelt und man versuchte, unsere aufgezeigten Mängel immer wieder lächerlich zu machen, ist dies ein sehr erfreuliches Ergebnis. Es sollte zu denken geben, wenn ein Laie einen Geschäftsführer einer „Fachfirma“, welcher sich damit brüstet, Tiefbau gelernt zu haben, sich sogar mehrfache Beratung aus dem eigenen Hause holt, in sämtlichen baulich strittigen Punkten widerlegen kann.  Wir sind gespannt wie es weiter geht, sind aber guter Dinge, dass auch die vielen Abrechnungsfehler des Maschinenrings einem Gutachten durch einen Sachverständigen, ebenfalls nicht stand halten werden. Der Geschäftsführer gab mir gegenüber an, dass er die letzte Rechnungsposition über Betonfahrstreifen persönlich nachgerechnet hätte und diese würde ganz bestimmt stimmen. Bei dieser Position stimmte allerdings nicht einmal die einfache Summenbildung der angeführten Einzelpositionen und musste hier schon bei Gericht nachgebessert werden. Auch diese Nachbesserung war abermals falsch. 😉

Diese Position über 2 Betonfahrstreifen, welche ich zusätzlich beauftragt habe, obwohl ich trotz mehrerer Anfragen kein Angebot erhielt, (damals dachte ich fälschlich der Maschinring ist günstig und würde die Leistung hinterher ordentlich abrechnen) wurde ja auch zu unterschiedlichsten Summen abgerechnet. Zwischenzeitlich wurden uns schon einige Kalkulationen übermittelt, wo die Position immer wieder anders argumentiert und kalkuliert wird. Ganz besonders interessant ist es dann, wenn zwar die Position sich völlig anders zusammensetzt, aber trotzdem auf den Cent die selbe Summe rauskommt. Unglaublich? Der Maschinenring schafft das und legt dem Kunden unterschiedlichste Kalkulationen vor. Beide untenstehenden Kalkulationen wurden uns vom Leiter des Maschinenrings Amstetten, Christian Sonnleitner übermittelt. Eine am 12.03. und die andere am 31.05.: (Bild zum Vergrößern anklicken)

Maschinenring Kalkulation der Betonstreifen, man beachte die selbe Endsumme, obwohl völlig andere Zwischensummen

Maschinenring Kalkulation der Betonstreifen, man beachte die selbe Endsumme, obwohl völlig andere Einzelbeträge

Natürlich waren das nicht die einzigen Kalkulationen, welche wir vorgelegt bekamen. Wir haben auch noch andere, welche wieder völlig anders aussehen, erhalten. Die Betonfahrstreifen rechnete man zu Beginn sogar mit € 7.940,88 ab. Man beachte unter anderem die Preise für das Schalzholz, welches damals einen Wert von ca. € 80,- hatte, wenn ich es neu gekauft hätte.

Der Maschinenring gibt die Dicke mit 30cm an. Korrekt sind es lediglich 13cm, welche an Beton verbaut wurden

Der Maschinenring rechnete die Dicke mit 30cm ab. Korrekt sind es lediglich 13cm, welche an Beton verbaut wurden

Der Maschinenring hatte dies angeblich auf Lager und hat es hinterher wieder mitgenommen. Zuerst werden € 319, dann später € 248,- in Rechnung gestellt (für die „Miete“ wohlgemerkt). In der Rechnung welche dem Gericht vorgelegt wurde, werden € 663,- in Rechnung gestellt und nachdem ich darauf hinwies, dass die Einzelsummenaufstellung in dieser Position ja gar nicht die Endsumme ergeben, wurde diese Kalkulation vom Maschinenring abermals „angepasst“. Allerdings nicht die falsch berrechnete Endsumme.

Die Endsumme muss natürlich gleich bleiben, somit wurde die Schalholzmiete  (Kaufpreis im Wert von € 80,-)  auf einen Betrag von € 957,- (!) „angepasst“.  Ebenso interessant ist die Angabe der Betondicke mit 30cm für die Fahrspuren. Misst man nach, sind es lediglich 13-14cm. (siehe Bild) Diese Spielchen macht man seit Jahren nicht nur bei dieser einen Position, sondern auch bei vielen anderen von insgesamt 30 Rechnungspositionen. Man kann sich vielleicht den Aufwand vorstellen, diese ganze Falschabrechnerei des Maschinenrings immer wieder prüfen zu müssen.

Ein mir vorliegendes Vergleichsangebot beziffert die Arbeiten für die Betonfahrstreifen auf € 2.680,- Der Maschinenring sagte mir für diese Position dann noch 25% zu, da man mir trotz mehrer Anfragen das Angebot nicht gelegt hat, was letztlich Kosten von € 1.786,- ergeben würde. Selbstredend möchte man sich an diese Zusage nun nicht mehr halten, denn die Zusage hätte man mir nur gemacht, wenn ich das vielfache der tatsächlichen Kosten bezahlen würde. Man schreibt:

„Der Rabatt von 25% wurde nur unter der Bedingung einer sofortigen Zahlung gewährt und ist nun hinfällig“

Natürlich gab es so eine Bedingung nie, auch gesteht hier der Maschinenring erneut ein, dass man von mir eine völlig überzogene Rechnung bezahlt haben wollte.

Der Böse ist der Kunde, der all diese Falschabrechnungen immer wieder aufdeckt. Was für ein Querulant, der soll endlich die völlig überhöhte Rechnung zahlen und seinen Mund halten. Man hat ja vor Ort eine mangelfreie Leistung abgeliefert und sich an sämtliche Vereinbarungen gehalten …

In dem Zusammenhang noch ein Zitat des Leiters des Maschinenrings Amstetten, Christian Sonnleitner in einer Email an mich vom 17.03., nachdem ich 3 Monate lang zugesehen habe, wie mir ständig falsche Informationen unterbreitet wurden, ich ihm mitgeteilt habe, dass mir die vielen Falschabrechnungen jetzt reichen und ich die Angelegenheit an meinen Anwalt weiterreichen werde:

Email Christian Sonnleitner (Leiter Maschinenring Amstetten):

es tut mir leid, dass sie auf unser wirklich für sie extrem günstiges Angebot nicht eingegangen sind, denn solche guten Leistungen werden Sie nirgends zum Nulltarif bekommen. [ … blabla … ]

Sie bekommen wie besprochen eine korrigerte Originalrechnung in den nächsten Tagen mit der Post zugestellt.

Man hat uns dann tatsächlich wie von Sonnleitner (der in Neuhofen sogar ein politisches Amt als Gemeinderat bekleidet) angedroht, erneut die völlig oberzogene Originalrechnung für die „guten Leistungen“, wo zwischenzeitlich einige Abrechnungsfehler schon erkannt waren, erneut mit falschen Summen übermittelt. Ein Kunde, der auf so ein „extrem günstiges Angebot“  [sic] nicht einsteigt, muss natürlich entsprechend bestraft werden. Sonnleitner hat uns nach 3 Monaten, in denen er uns mit ständig neuen falschen Angaben zur Rechnungslegung unsere Zeit gestohlen hat, völlig wissentlich und bewußt eine falsche Rechnung gelegt. In Rechnung gestellte Summe: € 61.888,-, nach zuvor schon 47.852,96. – Schikanen ohne Ende. Und so jemand darf auch noch politisch aktiv sein. Für mich ist so etwas nicht verträglich.

Weitere BLOG-Einträge zu diesem Thema:

 

Bilder des Terrassen- und Brückenunterbaus:

 

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Astrobiology and the Search for Extraterrestrial Life

Zwei weitere 🙂

Zertifikat Astrobiologie März 2014


Coursera_AstroTech

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ASUS Servicecenter entwendet bei Reparatur schnelle ADATA Festplatte

Es ist ja ohnehin schon eine Riesen Schweinerei von ASUS die Zenbooks mit unterschiedlichen Festplatten auszuliefern, nämlich den performanten ADATAs und die beim Schreiben deutlich langsameren SANDISK. (Siehe Google-Treffer zu dem Thema). Auf der Verpackung wird das nicht deklariert und man kauft als Kunde die Katze im Sack. Alleine schon ein Grund dieser Firma nichts abzukaufen, aber bitte. Viele gehen her und schicken das Zenbook so lange zurück, bis endlich eine ADATA drinnen ist, die man ja schließlich auch zahlt. Hat man dann endlich eine ADATA drinnen, dann ist es wohl besser das Notebook nicht mehr aus der Hand zu geben, denn der ASUS Service krallt sich diese (zumindest in meinem Fall) sofort (inklusive der Daten des Kunden), sobald diese das Gerät in die Hand bekommen und tauschen es auf die langsamere SANDISK. Glaubt man nicht? – Ist mir so passiert. Aber von Anfang an …

Dass der Ruf des ASUS Service nicht berühmt ist, kann man im Internet ja nachlesen, dass aber auch mich diese Servicewüste voll erwischt, mit dem habe ich nicht gerechnet. Aber was soll man machen, wenn der 1 Monate alte Notebook so unglücklich runterfällt, dass der Stift der Ladebuchse bricht… (ganz unten im Video wird’s gezeigt, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht)

Da das ASUS Zenbook ein sehr kompaktes Notebook ist, habe ich nicht erwartet Ersatzteile zu bekommen. Also wurde das Notebook welches wegen des fehlenden Stiftchens nicht mehr geladen werden konnte zum ASUS Service geschickt. Mit der Bitte um Kostenvoranschlag. Dass es keine Garantiereparatur werden wird, wenn der Stift bricht war mir klar. Das ist natürlich mit Gewalteinwirkung verbunden.

Der Kostenvoranschlag kam dann auch in der Höhe von über 360€ exkl. MwSt. Man müsse das gesamte Motherboard tauschen. Nur die Buchse tauschen sei nicht möglich. Toll! – Was tun? Das Notebook kostet neu 1.200€ und ist ansonsten neuwertig. Also gab ich Zähneknirschend den Reparaturauftrag für das Motherboard und ein neues Ladegerät (da war der Stecker auch leicht verbogen).

zerbrochene Ladebuchse

Wie es der Zufall will finde ich kurz darauf auf ebay genau so eine Buchse für genau mein Notebook. Die werden dort massenweise verkauft. Kosten um die € 9,-. Offensichtlich bricht dieser Stift recht häufig. Man findet sogar Reparaturanleitungen auf youtube (siehe auch ganz unten).

Also sofort beim ASUS Reparaturstatus reingeschaut. Alles Bestens, lt. Status wurde die Reparatur noch nicht begonnen, es wird auf ein Ersatzteil gewartet (offensichtlich das komplette Motherboard). Schnell eine Mail geschrieben mit der Bitte den Reparaturauftrag zu stornieren, da die Kosten von fast € 400,- zu   € 9,- in keinem gesunden Verhältnis stehen.

Bei ASUS verweigerte man mir allerdings die Stornierung des Auftrages, trotz in Folge mehrmaliger Aufforderungen, mir mein Eigentum sofort zu retournieren und reparierte in Folge mein Gerät entgegen meinem ausdrücklichen Wunsch. Dies obwohl ich das Angebot machte, bis dahin angefallene Kosten zu erstatten.  Keine Chance, man hatte sich mein Geld für die Reparatur schon mal gekrallt und ich musste dann erst mal warten, bis endlich das Ersatzteil eintrifft und das Motherboard dann irgendwann getauscht wurde. Die Tage vergingen und endlich erhielt ich das Teil wieder zurück. Damit aber noch kein Ende des Ärgers …

Ich schalte das „zwangsreparierte“ Gerät ein und wundere mich, dass offensichtlich wieder ein Windows 8 ohne irgendwelche Patches installiert ist. Auch von meinen Daten keine Spur mehr. Warum wurde meine funktionierende SSD neu bespielt? Dies war weder im Reparaturauftrag gefordert noch notwendig, die hatte gar nichts.

In mir keimte ein erster Verdacht. In der Systemsteuerung checkte ich um welche SSD es sich handelte, da sich in meinem Zenbook zuvor die schnelle und begehrte ADATA SSD befand. Dort war schnell zu sehen, dass mir offensichtlich vom Service meine ADATA entwendet und durch die lahme SANDISK ausgetauscht wurde! Offensichtlich konnte jemand die heiß begehrte ADATA gut gebrauchen und hat mir hier eine andere Disk untergeschoben. Vermutlich in der Erwartung dass es mir eh nicht auffällt ?

Der ASUS Service wurde erneut angeschrieben und aufgefordert mir mitzuteilen, wo meine Platte und meine Daten seien. Mir wurde von einem ASUS Mitarbeiter, welcher mir zuvor schon die Reparaturstorno verweigert hat, mitgeteilt:

„vielen Dank für Ihre Geduld. Wir haben jetzt eine Rückmeldung von unseren Technikern erhalten.

Die Festplatte wurde getauscht da diese Teil der Garantiereparatur war.
Ihre alte Festplatte ist jetzt umwelgerecht entsorgt worden.

Wenn Sie es wünschen tauschen wir gerne die aktuell verbaute Festplatte gegen eine ADATA, leider steht uns aktuell keine zur Verfügung.

Wenn Sie den Tausch wünschen dann werden wir eine neue Festplatte ordern, danach können wir den Tausch in Ihrem Gerät vornehmen.

Bitte teilen Sie uns mit, wie wir weiter verfahren sollen. „

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Meine Festplatte sei Teil einer „Garantiereparatur“?? Von Garantie war bis zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nie die Rede, immer nur von horrenden Kosten von über 360,- exkl. wegen einer 10€ Buchse. Meine alte (funktionierende ADATA) soll umweltgerecht entsorgt worden sein? -> Die verkaufen einem offensichtlich für dumm. Weder war die Festplatte zum Tausch beauftragt, noch war die zu reparieren. Schon gar nicht von gut (ADATA) auf schlecht (SANDISK) zu reparieren.  Die SSD hatte gar nichts, der Notebook funktionierte bis zum Schluss problemlos. Alles war im Besten Zustand inkl. meinem installierten Windows 8.1 auf letztem Stand und all meiner Software und Daten. Kein Techniker entsorgt eine funktionierende 2 Monate alte ADATA SSD. Sehr wahrscheinlich wurde die zwischenzeitlich schon irgend einem anderen Zweck zugeführt und neu formatiert. Fakt war, meine Daten inkl. ADATA SSD waren weg und von Seiten ASUS offensichtlich auch kein Wille da sie mir wieder zu beschaffen. Immerhin kann ich beruhigt sein, dass die Entsorgung meiner SSD inkl Daten die Umwelt offensichtlich nicht sonderlich belastet hat. In anderen Worten vermutlich: „Recycling bei einem anderen Benutzer“. Das liegt mir zu dem Zeitpunkt auch ganz besonders am Herzen …

Die Reparaturen werden offensichtlich von einem Repaircenter LetMeRepair in Bautzen / Deutschland durchgeführt. Wer für dieses Schweinerei genau verantwortlich ist, wird sich zeigen. Vermutlich liegt aber neben der Kompromisslosigkeit von ASUS mit der das Serviceunglück seinen Anfang nahm u.a. dort der Hund begraben und ich wurde dort um die ADATA erleichtert. Bei der Gelegenheit frage ich mich auch, was das für ein Reparaturcenter ist, welches nichteinmal in der Lage ist eine 10€ Buchse mit 7 Lötpins umlöten zu können. Das schafft schon jeder Hobbybastler. Die Unfähigkeit muss der Kunde dann teuer zahlen, man(n) tauscht gleich das ganze Mainboard zu den 40-fachen Kosten!

ASUS wurde nun aufgefordert einen Vorschlag zu machen, wie sie diesen ganzen Schaden glattbügeln wollen. Für mich sieht das zur Zeit ganz nach dreistem Diebstahl aus. Zusätzlich entstand mir mit dem Schaden der nun langsamen Platte auch der ganze Neuinstallationsaufwand über mehrere Stunden. Der Konsumentenschutzverband wurde über den Sachverhalt informiert und werde ich rechtliche Schritte gegen dieses Unternehmen prüfen lassen. Updates, sobald es neues gibt …

 

Update vom 13.06.2014: Der Konsumentenschutz hat nichts ausgerichtet. Ein gewisser Pierre Sacher von Asus meint, wenn ich den Notebook einschicke , dann akzeptiere ich damit die AGBs mit denen angeblich verknüpft sei, dass sie die Daten mutwillig zerstören dürfen und dem Kunden schlechteres Material einbauen können. Diese AGBs sind m.E. mehr als fragwürdig.

O-Ton: „Wenn ein defekt von uns Festgestellt wird so müssen wir diesen beheben. Auch bzw. vor allem dann wenn er das Laufwerk betrifft.“ – Nachdem das Laufwerk tatsächlich gar nichts hatte, für mich also eine Unwahrheit.

Konsequenz: In unserem Unternehmen wird die Firma ASUS in Zukunft keine Rolle mehr spielen, Geräte dieser Firma werden nicht mehr angeschafft. Lenovo hat auch gute Hardware und da soll auch das Service sehr gut sein.

Der Konsumentenschutz wird den Sachverhalt über die Firma ASUS ebenfalls auf seiner Homepage veröffentlichen, damit sich Kunden über das Gebaren der Firma ASUS auch dort informieren können.

Schreiben ASUS:

ASUS, Schreiben Pierre Sacher

ASUS, Schreiben Pierre Sacher

 

„ASUS IN SEARCH OF INCREDIBLE“ – Tatsächlich unglaublich was die sich leisten …

 

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Zeitrafferaufnahmen der Erde aus dem All

 

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Coursera MOOC – Malicious Software and its Underground Economy: Two Sides to Every Story

Im Juli 2013 startete ich meinen ersten MOOC Kurs auf Coursera zum Thema „Malicious Software and its Underground Economy: Two Sides to Every Story“. Der Begriff MOOC (Massive Open Online Course bezeichnet eine spezielle Form von Onlinekursen mit sehr vielen Teilnehmern. Dazu gibt es im Internet schon eine gewisse Anzahl an Plattformen, wovon mich hier Coursera mit dem Angebot an Kursen und deren Vortragende am meisten interessierte. Wo hat man schon sonst die Gelegenheit so einfach einem Vortragenden zu lauschen, der sonst auf Unis wie Princeton, Stanford uvm. unterrichtet.

Mein erster Kurs ging über 6 Wochen und wurde von Prof. Lorenzo Cavallaro gehalten. Ein Mitglied der ISG – Information Security Group der Royal Hollaway University of London. Der Kurs war äußerst kurzweilig und hochinteressant. Prof. Cavallaro behandelte dabei das Thema Schadsoftware auf PCs / Smartphones und führte auch in das Thema Reverse Ingineering, das disassemblieren von Programmen ein. Der Kurs endete am 30. August 2013 und gab es auch die Möglichkeit, sich über die Prüfungen ein persönliches Zertifikat ausstellen zu lassen.

Darüber hinaus erhält man auch einen Link, über den man sein Prüfungsergebnis veröffentlichen kann: https://www.coursera.org/records/ABwY2DRgKHAyFqv3 or https://www.coursera.org/verify/TUSUJKLZQS / https://www.coursera.org/records/zCxxWsrkkCPWkdc9

Coursera bietet noch viele weitere interessante Kurse zu verschiedensten Themen, also auf zu den Nächsten … „From the Big Bang to Dark Energy“ mit Prof. Hitoshi Murayama (Direktor vom Kavli Institut für Physik und Mathematik – Kavli IPMU) und „Designing and Executing Information Security Strategies“ mit Mike Simon, einem weiteren führenden Experten in Computersicherheit der University of Washington. 🙂

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Messung komplexer Flächen mittels Grafikprogramm

Die Messung komplexer Flächen ist in Natura oft eine ziemliche Fummelei. Einfacher geht’s manchmal mit Computerunterstützung. Ich habe mir meine Terrassenfläche mit Unterstützung durch Photoshop errechnet. Das Prinzip sollte aber auch mit jeder anderen Software funktionieren, welche die Anzahl der Farbpixel einer bestimmten Farbe ausgeben kann.

zur Vorgehensweise:

Die zu messende Fläche abfotografieren. Je weniger verzerrt die Fläche ist, desto besser. In meinem Beispiel ist die zu bestimmende Fläche der Terrasse von ziemlich schräg vorne fotografiert.

Die Verzerrung kann man dann aber in der Bildbearbeitungssoftware korrigieren. In Photoshop geht das mittels Strg-T (Transform). Um zu wissen, wie stark das Bild verzerrt ist, sind 2 Messungen in Natura notwendig. Die Abmessung der Breite und der Länge des zu vermessenden Objektes. Hat man diese, dann kann man das Objekt in der Höhe soweit transformieren, bis das Seitenverhältnis passt, die Verzerrung quasi mit Hilfe des Computers korrigiert wurde. Dazu kann man sich mit Hilfe der Bildschirm-Lineale das korrekte Seitenverhältnis einstellen (im Photoshop STRG-R (Ruler)).

Danach wird der Bereich, von welchem das Flächenmass gewünscht ist, einfach markiert und mit einer bestimmten Farbe befüllt (in meinem Beispiel habe ich die Farbe Rot verwendet). Den restlich verbleibenden Teil habe ich mit grün befüllt.

In der erweiterten Histogramm-Funktion findet man beim Photoshop in Folge die Anzahl der roten und grünen Pixel. Diese zusammenaddiert ergeben die Gesamtpixel, entsprechend 100%. Der Anteil der roten Pixel war dann in meinem Beispiel 77%. Die Gesamtanzahl der Pixel entspricht der am Bildschirm dargestellten Fläche. Da Breite und Höhe bekannt sind, kann man sich einfach die entsprechenden m² errechnen. Diese mit dem prozentuellen Rotanteil multipliziert ergibt dann die gesuchte Fläche (Rot) in m².

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Internetabzocke Steven Raedel und Anna Schneider für Google SEO Verträge


ONE UP WEB Integrated Online Marketing Rechnung ??

WERBEN IN GOOGLE SCHNELL, GÜNSTIG UND KUNDENORIENTIERT ??

Am 12.08.2013 ging bei uns eine „Rechnung“ einer Firma one up web Integrated Online Marketing ein. Es geht hierbei um eine „Verlängerung Ihres Google Vertrages vom 07.08.2012„. Datiert ist das ganze mit 07.08.2013, eine Rechnungsnummer ist darauf nicht zu finden.

Die Leistungen sollen sich bei einer Vertragsverlängerung auf 518,00€ belaufen, wobei großzügigerweise ein einmaliger Rabatt von 199,00€ gewährt wird. Es bleiben sohin 319,00€ für diese Leistung über. Die Mehrwertsteuer von 19% ist mit 0,00€ ausgewiesen, was vermuten lässt, dass diese Firma keine Mehrwertsteuer abführt. Weiters wird noch 7% Skonto bei einer Zahlung „innerhlab von 8 Tagen“ eingeräumt.

Verrechnet wird eine „Google Auffindbarkeit (SEO) und Google Eintragung“, eine Google Indizierung, Google Trustwert Steigerung durch Backlink Generierung, Webseiten Analyse für Google, Google Maps Verwaltung, Google Maps Optimierung und auch noch eine Kostenlose Beratung jederzeit (Telefonisch oder per E-Mail) – Eine Telefonnummer wo man zwecks Fragen anrufen könnte ist nirgendwo zu finden, auch in der folgenden Email-Korrespondenz wird diese stillgeschwiegen.

Es wird einem mitgeteilt, dass die Rechnung ohne Abzug innerhalb von 14 Werktagen fällig ist, andernfalls wird für überfällige Rechnungen eine Mahngebühr berechnet.

Velrängerung "Google Vertrag"

Mit welchem Unternehmen man es hier zu tun hat ist nicht klar ersichtlich. Im Kopf ist ein großes Logo „one up web Integrated Online Marketing (R)„, eine angegebene E-Mail-Adresse lautet auf support@google-vermarktung.de. Als Absenderadresse im Adressbereich ist G Marketing, Postfach 1238, 47512 Kleve angeführt.

Ganz unten findet man im Kleingedruckten noch Informationen zum Absender, nämlich Raedel & Schneider GbR, 47512 Kleve. Wenn man das googelt, dann kommt man schnell auf  Steven Raedel & Doris Anna Schneider GbR Greenline-Marketing in Fettpott 16, 47533 Kleve. Dahinter scheinen schnell einige Firmen mit „green“ auf, die mir allerdings alles andere als grün vorkommen.

Die Firma wurde also angeschrieben und Informationen zum im Jahr 2012 angeblich abgeschlossenen Vertrag angefordert. Weiters wurde gefragt, welche Leistung seit dem erbracht wurde und welche „Backlinks“ hier eigentlich gesetzt wurden.

Darauf erhielt ich folgende Antwort eines/r Herrn/Frau „Müller“:

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Ihre Firma wurde ein  kostenfreier Probeauftrag voriges Jahr abgeschlossen, welchen wir durch  Uhrzeit und IP festgehalten haben. Sollte kein Interesse mehr dafür bestehen, storniere ich Ihren Auftrag gerne wieder.

Mit freundlichen Grüßen
Müller

G Marketing
Postfach 12 38
47512 Kleve

Daraufhin wurden von mir die IP Adressen angefordert, ein Name der Person, welche offensichtlich ein Online-Formular ausgefüllt haben soll, sowie nochmal sämtliche andere Fragen, welche mir unterschlagen wurden. Daraufhin erhielt ich wieder folgendes nichtsaussagendes Schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Probevertrag wurde über unser Kontaktformular am 03.08.2012 beantragt, dieser lief dann 1 Jahr kostenfrei.
Das Verlängerungsschreiben haben Sie erhalten, da dieser Vertrag nicht gekündigt wurde (Siehe AGB’s).

Um aber den Kunden keine Verträge „aufzuschwatzen“, bieten wir in unseren AGB’s auch ein 4 wöchiges Rücktrittsrecht an.

Mit freundlichen Grüßen
Müller

G Marketing
Postfach 12 38

nochmals wurden von mir die ausstehenden Fragen zur Beantwortung eingefordert und mir wurde (abermals nichts) mitgeteilt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, werden wir dann die IP-Adresse und Uhrzeit offenlegen, mit welcher die Schaltung beauftrag wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Müller

Es wird immer offensichtlicher, dass es weder IP-Adresse gibt, noch irgendeine  Leistung die von diesem Unternehmen erbracht wurde. Für mich macht das ganze den Eindruck eines dreisten Versuchs einer typischen Internetabzocke für Leistungen, die weder erbracht noch bestellt wurden. Quasi Betrug.

Im Internet scheint diese Firma aber mit diesen Daten noch nicht all zu oft auf. Beschwerden und Verbraucherwarnungen findet man (heute=13.08.2013) noch nicht. Nur bei einer Rechtsanwaltskanzlei Robert Lankes aus München scheint die Firma Greenline – Marketing Raedel Schneider GbR – Kleve in einer Gegnerliste unter ähnlich fragwürdigen Firmen auf. => http://www.ra-lankes.de/sonderfall-anzeigenrecht/gegnerliste.html

Edit vom 19.09.2013: am 10. und 11. dieses Monats gab es zu diesem Blog-Eintrag mehrere Besuche einer IP Adresse aus Nordrhein-Westfalen, die insofern auffällig waren, als dass die Bewertung dieses Artikels schlechter gemacht werden sollte. Die Person vergab für den Artikel einen Stern und Daumen nach unten. Eine weitere Stellungnahme erfolgte nicht. In welchem Bundesland liegt Kleve nochmal schnell? Nordrhein-Westfalen? Zufall? 😉

Update vom 27.11.2013:
Neue Abzockrechnungen mit neuem Logo aktuell im Umlauf!

offensichtlich treibt Herr Raedel mit seinen falschen Rechnungen noch immer sein Unwesen. Heute wurde mir eine aktuelle Rechnung vom 21.11.2013 übermittelt, welche ebenfalls die „Verlängerung Ihres Optimierten Google SEO Vertrages“ um € 399,00 beinhaltet. Auch diese Person hat mit Gewissheit nie einen solchen Vertrag abgeschlossen.

Rechnung für welche nie eine Leistung erbracht wurde?

Zwischenzeitlich hat mich sogar eine Onlinereputationsfirma mit 24.10.2013 angeschrieben, an welche sich dieser Steven Raedel gewandt hat, um diesen Blog-Eintrag zu entfernen. Über diese Firma wurde Herr Raedel nochmals von mir aufgefordert Nachweise für einen Vertragsabschluss vorzulegen und ist er diese bis heute schuldig geblieben. (In einer Rückmeldung übermittelt Herr Raedel eine IP Nummer die es gar nicht geben kann, Namen konnte er keine nennen, auch keine Leistungen anführen).

Es passt ihm also offensichtlich nicht, dass es einen BLOG-Eintrag über ihn gibt, der seine Machenschaften aufzeigt, ändern tut er aber auch nichts und verschickt aktuell weiter falsche Rechnungen an viele Personen, wohl in der Hoffnung, dass ihm der eine oder andere für eine Leistung bezahlt, die er nie erbracht, geschweige denn einen gültigen Vertrag abgeschlossen hat. Lediglich sein Logo auf der Rechnung hat er wieder einmal geändert (mit dem Text „Werben in Google schnell Günstig und Kundenorientiert“). Empfänger ist jetzt nicht mehr „G Marketing“ sondern „Werbeagentur S & R“, die IBAN blieb die selbe, numehr bedankt man sich auch für das Vertrauen und hat offensichtlich den „Google SEO Vertrag“ „optimiert“. Auch hat er jetzt seinen Namen aus dem Kleingedruckten entfernt. Man lernt ja aus Fehlern? Nach meinem Rechtsverständnis ist dies Betrug, oder zumindest der Versuch eines solchen.

Hier noch die Information, welche ich nach erneutem Ersuchen um Aufklärung erhielt. Diese wurden mir von der Firma, welche sich um Aufbesserung von Onlinerputationen kümmert weitergeleitet:

Sehr geehrter Herr Ruthner, 

vielen Dank für Ihre Rückmeldung vom 08.11.2013.

Wir haben erneut unseren Kunden Herr Raedel gebeten, die von Ihnen geforderten Unterlagen vorzulegen.

Herr Raedel hat uns folgendes zukommen lassen :

„….Sehr geehrte Damen und Herren,

2012 haben wir Werbung durch Adwords geschaltet gehabt, wodurch man einen Probevertrag für 1 Jahr kostenfrei bestellen durfte, um so Kunden zu gewinnen und Fußzufassen. 

Dies war auch sehr erfolgreich im deutschsprachigen Raum. Jedoch war die Bedingung dass man vor Ablauf Kündigen musste, da dieser sonst für 1 Jahr verlängert wird und kosten entstehen.

Allerdings räumen wir allen Kunden auch nach der Verlängerung immer noch ein

4 wöchiges Stornierungsrecht ein, um genau solche Fälle zu verhindern, dass ein Auftrag ungewollt verlängert wird. Der angesprochene Vertrag wurde im übrigens storniert und aufgelöst.

Der Auftrag kam wie folgt zustande:

Firma: xxxxx 

Auftrags-IP: 83.2015.180.8

Timestamp: 03.08.2012 11:21:49 Uhr

Auf Wunsch können wir Ihnen auch die bis dato erbrachte Leistung aufzeigen, so dass gesehen werden kann, dass wir diesen Auftrag bearbeitet hatten.

Ich hoffe so alle Ungereimtheiten aus dem Weg geräumt zu haben. Für Verbesserungsvorschläge, damit so etwas nicht noch einmal passiert sind wir jederzeit dankbar. Wir versuchen uns stets zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Search Engine Marketing

S. Raedel

Es war gewünscht und wurde Raedel  bereits im August 2013, also vor mehr als 4 Monaten mehrmals aufgefordert, offenzulegen, was die erbrachten Leistungen waren. Bis heute habe ich diese Informationen nicht erhalten. Die IP Adresse (83.2015.180.8) beginnend mit 83 ist dem regionalen Bereich Frankreich zuzordnen, die Zahl 2015 nach der 83 ist gar nicht möglich, da der Zahlenbereich aus technischen Gründen nur zwischen 0 und 255 liegen kann. Die Floskel „Wir versuchen uns stets zu verbessern“ klingt angesichts der Tatsache, dass dieser Herr weiter falsche Rechnungen im deutschen Sprachraum verschickt, wie Hohn. – Genauso wie ein Link auf deren Homepage „Wir schützen Sie vor Betrügern“.

Für all jene die vergeblich eine Kontaktmöglichkeit mit  Steven Raedel gesucht haben, um mitzuteilen was sie von seinen Rechnungen halten, hier noch seine Emailadresse: support@google-vermarktung.de (Allerdings gibt er sich hier evtl. gerne als „Müller“ aus)

Sie haben ebenfalls eine solche Rechnung erhalten? Gerne können Sie mir diese Scannen und ich werde Sie in diesem Blog veröffentlichen!

Eine gute Webseite mit vielen Informationen rund um Internetabzocker gibt es hier: http://www.abzocknews.de/category/aktuelle-warnungen/

Update Mai 2014: Steven Raedel lässt nicht locker. Offensichtlich hat er jetzt seine Aktivitäten auch auf die Telefonie ausgeweitet um den Überraschungseffekt zu nützen. Scheinbar habe ich ihm mit meinem Blog doch Sand ins Getriebe streuen können.  Auch hier wird über ihn aktuell sehr umfangreich berichtet: http://radziwill.info/Der-naechste-Abzocker-%20vom-Niederrhein-Green-GmbH-aus-Kleve-Reichswalde

Warum sind solche Typen nicht schon längst weggesperrt? Anzeigen und Gerichtsfälle scheint es ja schon einige zu geben. Was stimmt mit unserem System nicht, dass es von solchen Gaunern über so lange Zeit ausgenützt werden kann? Ist der Fisch zu klein und macht zu viel Arbeit um die Bevölkerung vor Ihm zu schützen? Es ist mir ein Rätsel …

 

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Maschinenring : katastrophale Erfahrungen bei unserer Gartenerstellung

Brückenunterlattung der Firma Maschinenring

Brückenunterlattung der Firma Maschinenring

Maschinenring Terrasse und Brücke nach nur 3 Jahren völlig kaputt, Abrechnungen (7 falsche Rechnungen!!) überhöht und falsch.

Im Jahr 2009 haben wir uns vom Maschinenring Gartenbautätigkeiten anbieten lassen. Darunter die Herstellung einer Terrasse, sowie eine Holzbrücke über einen Teich. Die Arbeiten wurden nicht nur mangelhaft durchgeführt, sondern uns wurde auch anstatt des vereinbarten Lärchenholzes, welches für die Unterlattung und den Brückenunterbau angeboten und vorgesehen war, heimlich(!) billiges Fichtenholz untergelegt. Ich vermute, dass man davon ausging, dass wir den Unterschied nicht erkennen würden. Vor allem da ja die Unterlattung im Terrassenbereich nach Fertigstellung kaum mehr zu sehen war. Natürlich wurde uns das bestellte, aber nicht gelieferte Lärchenholz in Rechnung gestellt und nicht das verbaute, deutlich billigere Fichtenholz. Davon wich man auch bei weiteren „Korrekturrechnungen“ nicht ab, obwohl wir auf das falsche Holz explizit hingewiesen haben. Frech schrieb man sogar immer wieder „Lärchenholzunterlattung“ in die Rechnung. Der Maschinenring schaffte es nach zwischenzeitlich 7 Rechnungen (!!)  im Zeitraum von über 3 Jahren noch immer nicht, uns eine korrekte Abrechnung der Gartenbautätigkeiten zu legen. Anzumerken ist hier auch noch, dass sich der Rechnungsbetrag seit der Erstrechnung um mehr als 26.000€ (!) reduziert hat. Für mich ist klar, dass man sich bei so einer Summe nicht einfach nur „verrechnet“ haben kann. Neben vielen anderen bautechnischen und abrechnungstechnischen Mängeln wurde natürlich auch das falsche Holz aufgezeigt und der Maschinenring mehrmals zur Verbesserung aufgefordert, die allerdings verweigert wurde. Zuletzt wird sogar schon behauptet, dass das Fichtenholz „mangelfrei“ und für unseren Zweck geeignet sei. Dem nicht genug, verrechnet man auch gleich das Doppelte, als ursprünglich für den Brückenbau vereinbart und konstruiert dafür unterschiedlichste, haaresträubende Argumente. Das Fichtenholz (!) der Terrassenunterlattung wurde ohne Abstandshalter auf die plane Betonterrasse montiert. Die Unterlattung liegt dadurch bei Regen im aufgestauten Wasser, was zwischenzeitlich dazu geführt hat, dass sich die Lärchenholzlatten aus dem aufgeweichten Fichtenholz herausgerissen haben, unterschiedlichstes Niveau aufweisen und Stolperfallen bilden.

Terrassenbau Firma Maschinenring

Terrassenbau Firma Maschinenring

Die Brückenholzträger sind auf die ganze Länge aufgerissen und ebenfalls nach bereits etwas mehr als 3 Jahren völlig morsch. Zuletzt kam es sogar schon zu einem Unfall, weil eine Latte unter Belastung weggekippt ist. Die Latten halten nicht mehr im Holz und können mit einem Finger ohne Kraftaufwendung aus der Verschraubung gezogen werden. Die Schrauben reißen sofort aus. Auch hat man sich beim Querschnitt 75% der Trägerbalken gegenüber dem Angebot eingespart. Natürlich auch, ohne uns darüber zu unterrichten. Der morsche Zustand und der verminderte Trägerquerschnitt führen dazu, dass die Brücke zwischenzeitlich stark wankt und ein Bruch der Balken absehbar ist. Der Leiter des Maschinenrings NÖ, Christian Wildeis, welcher vor Ort mit der Gefährlichkeit (Sturz- und Bruchgefahr der Brücke, unter der sich die Elektroinstallation befindet) konfrontiert wurde, hatte für diesen Umstand nur freches Grinsen und Gelächter über.   Zuerst wird zugesagt, dass sämtliche monierten Mängel behoben werden, später will man davon nichts mehr wissen und behauptet wider besseres Wissen, es gäbe keine Mängel. An – selbst schriftliche – Zusagen, gedenkt man ohnehin sich nicht halten zu müssen.

Kurioserweise wollte ich zu Beginn eigentlich eine Terrasse aus Stein. Die hat man mir aber ausgeredet und mir stattdessen erzählt, dass es auch bei Holz keine Probleme mit Schiefern und Haltbarkeit gäbe. Man hat mir sibirische Lärche empfohlen, da die besonders haltbar sei. Dazu habe ich leider erst später herausgefunden, dass diese Holzart zum Teil aus Raubbau stammt und auch von der Haltbarkeit nicht besser als unsere Gebirgslärche ist. Warum der Maschinenring Holz empfiehlt, welches aus Raubbau stammt erschließt sich mir nicht. Eine sehr gute Seite, welche sich intensiv mit dem Thema „sibirische Lärche“ auseinander setzt findet sich hier: www.holzfragen.de. Es muss nicht erwähnt werden, dass die Terrasse jede Menge Schiefern bildet. Zum Teil sehr feine, die unbemerkt in die Haut eindringen und tagelanges Jucken unter der Haut verursachen. Nie wieder würde ich mir so eine Terrasse legen lassen, geschweige denn den Maschinenring mit irgend etwas zu beauftragen…  Aber hinterher ist man ja immer (etwas) schlauer … Leider habe ich mich von diversen Gütesiegeln (die ganz offensichtlich nichts wert sind) blenden lassen und auf die bessere Angebotssumme geachtet. Dass der Maschinenring mit solchen Methoden am Markt bestehen kann, ist für mich verwunderlich. All das ist alles nur ein winziger Teilaspekt unserer Gartenbaustelle.  Wie aus einer beauftragten Summe von etwas über 20.000€ eine Endabrechnung über fast 66.000€ wurde,  Mengenangaben teilweise 10-fach überhöht abgerechnet wurden,  sowie weitere Informationen was sich die Verantwortlichen dieser Firma sonst noch so erlaubt haben, finden sich hier.

Nachtrag 10.06.2013: Am Freitag, den 7.6.2013 hatten wir nun unseren ersten Lokalaugenschein, bei dem ein Sachverständiger die Mängel erhoben hat. Wir müssen jetzt abwarten, bis die umfangreichen Daten, welche dieser aufgenommen hat, ausgewertet sind, dann gibt es einen schriftlichen Befund und in Folge einen neuen Gerichtstermin.  Der Leiter des Maschinenrings Niederösterreich, Christian Wildeis hatte jedenfalls, als wir ihn darauf hingewiesen haben, dass bei dieser Terrasse und Brücke Gefahr im Verzug ist und das vor allem gegenüber unserem 2-jähriger Sohn nicht tolerierbar ist, nur Gelächter und Polemik über und besteht weiter auf die Bezahlung der völlig überhöhten Kosten u.a. der kaputten Brücke und Terrasse. Ein professionelles Auftreten eines Geschäftsführers stelle ich mir anders vor.

Maschinenring: Terrassen- und Brückenbau:

Die Terrassenunterlattung nach weniger als 4 Jahren:

Unsere Brücke: Verfaulte Balken, auf der Terrasse stehen die Latten hoch, da der verfaulte Unterbau nach nur ca. 4 Jahren völlig kaputt ist. Die Lärchenholzlatten lassen sich mit 2 Fingern aus dem tragenden Unterbau ziehen: Maschinenring Brücke Brückenunterbau der Firma Maschinenring

Update Juni 2014: Der gerichtlich beauftragte Sachverständigenbefund ist fertig und bestätigt sämtliche von uns gerügten Baumängel. Leider wurden die zahlreichen Abrechnungsfehler vom Sachverständigen (noch?) nicht geprüft, dies wird wohl ein weiteres Kapitel. Hier dazu mehr Informationen…

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Composing und Retusche mit Photoshop

Flutwelle in AmstettenWie könnte es aussehen, wenn eine Flutwelle die Amstettner Linzerstraße herunterrollen würde? Dank Photoshop ist es kein Problem so etwas herauszufinden! Auch Fotos schnell mal auf einen alten Look zu trimmen, ist keine große Sache!

 

 

 

 

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Tag der Jugend Amstetten, 11. August 2012

Tag der Jugend in Amstetten, am 11. August 2012, 14.00 Uhr – 19.00 Uhr im Naturbad Amstetten. Trailer.

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Maschinenring, falsche Abrechnungen ohne Ende, – oder wie der Traumgarten zum Albtraumgarten verkam

GartenplanSchön hätte er werden sollen, unser Garten und ein Ort der Erholung … bis wir uns mit dem falschen Unternehmen eingelassen haben.  Der Wahnsinn nahm mit der Firma Maschinenring nicht vorstellbare Dimensionen an. Man hätte nicht erwartet, dass so etwas in Österreich heutzutage noch möglich ist.

Hier ein Erfahrungsbericht / Auszug, was uns mit dem Unternehmen Maschinenring in den letzten Jahren so passiert ist…

Im Jahr 2009 ging es, nachdem wir ein Jahr zuvor unser Haus gebaut hatten – und hier trotz der vielen, beauftragten Firmen kaum Mängel und schon gar keine Abrechnungsprobleme hatten –  an die Gartenplanung. Ein Gartenplaner erstellte aufgrund unserer Vorgaben einen Plan, der in Folge umgesetzt werden sollte.

Im Mai 2009 beauftragte ich, nachdem ich mehrere Firmen zur Anbotslegung eingeladen hatte, die Firma Maschinenring Amstetten und dem damals dort Angestellten Michael Orlikowski als Qualitätsgütesiegel des MaschinenringsBilligstbieter, mit  Gartenbauarbeiten aufgrund dieses vorgegebenen Plans. Die Firma Maschinenring warb mit ihrem „Gütesiegel“ und einer „ISO Zertifizierung„, sodass ich davon ausging einen fachkundigen und einschlägig geprüften Betrieb als Vertragspartner zu haben. Das Angebot belief sich auf Gesamtkosten von € 20.874,60. Wenige  Arbeiten wurden während der Bautätigkeiten noch zusätzlich beauftragt. Diese Arbeiten liesen aber keine Erhöhung der Rechnungssumme in größerem Ausmaß erwarten.

Algenteich

Unmengen an Algen im Teich durch extreme PO4 Werte

Obwohl ich bauliche Mängel gerügt habe und bis heute (bald 3 Jahre danach!) noch immer auf eine Verbesserung warte, wurde mir (erstmals) Ende Jänner mit Rechnungsdatum 31.12.2009 eine Rechnung in der Höhe von € 65.789,38 (!!) zugestellt und damit um ca. €45.000,- mehr, als von mir schriftlich beauftragt. Oder in anderen Worten – mehr als das 3-fache (!) als die ursprünglich, schriftlich beauftragte Leistung. Die absurde Rechnungssumme wurde natürlich sofort von mir bestritten, trotzdem wich man von der Summe nicht wesentlich ab und mahnte diese Rechnung sogar 3 Tage nach Fälligkeit, inkl. enormer Mahnspesen und Verzugszinsen ein. Darüber, dass ich irgendwelche Mehrkosten zu erwarten hätte, wurde ich während der Bauphase, weder mündlich und schon gar nicht, – wie es rechtlich notwendig wäre -, schriftlich informiert.

Algenernte Frühjahr 2011

Algenernte Frühjahr 2011 (sind in ca. 2-3 Wochen gewachsen)

Bereits während der Bauarbeiten zeigte ich Baumängel auf, für welche zwar eine Behebung zugesagt wurde, diese allerdings nie erfolgte. So haben wir nun einen Gartenteich, der im Bachlaufbetrieb über 3.200 Liter (!) pro Tag an Wasser verliert und eine Unmenge an Algen produziert. Bei dem das verbaute Filter viel zu klein dimensioniert ist und der besprochene Teichpegel gar nicht erreicht wird, da das Wasser zuvor an unbekannter Stelle ausläuft. PO4 anfangs um das 1000-fache zu hoch, zwischenzeitlich zwar nach vielen Teichwasserwechsel besser, aber noch immer bei extrem hohen 1.2ppm.   (Update 2013: Mithilfe der eingesetzten Wasserpest konnte die Algenproblematik etwas entschärft werden, der PO4 Wert sank, dafür wuchert die Wasserpest extrem im ganzen Teich, sobald man die Wasserpest ausreißt explodiert durch die Aufwirbelung des Sediments sofort wieder der PO4 Wert und das Wasser vertrübt sich binnen weniger Tage.)

Obwohl es im Vorfeld mehrere Vor-Ort-Besprechungen gab und ein Plan zur Verfügung gestellt wurde, hat man sich offensichtlich bei den Mengenangaben von unter anderem den Pflasterflächen völlig „verrechnet“. So wurde ein Teilbereich der Pflasterfläche mit 30m² angeboten, welcher aber tatsächlich das doppelte Ausmaß hat. Hinterher behauptet man, ich hätte die „ganzen Mehrflächen“ selbst „zusätzlich“ beauftragt.

Da die Rechnungssumme völlig absurd war, wurden Bautagesberichte angefordert, um die trotz Mängel gelegte Rechnung prüfen zu können, bekam diese aber erst wesentlich später übermittelt. Materiallieferscheine, die ich als Beleg angefordert hatte, wurden mir gar nicht und in weiterer Folge unvollständig übermittelt. Aufgrund der Bautagesberichte und Lieferscheine wurde klar, was ich schon im Vorfeld vermutet hatte. Die Rechnungssumme war nicht nachvollziehbar. Diverse Mengenangaben waren völlig falsch, Leistungen zu extrem überhöhten Preisen und mehrfach abgerechnet worden. Material wurde den Rechnungspositionen falsch zugeordnet. Es wurden Leistungen abgerechnet, welche weder beauftragt, noch ausgeführt wurden.  Mitunter wurde die vielfache Menge abgerechnet, als auf den Lieferscheinen angegeben ist. Obwohl der Maschinenring danach noch 2x vor Ort war „um eine Mängelbehebung abzuklären“, wurde ich immer wieder mit neuerlichen Rechnungslegungen (mit unterschiedlichen Summen) überrascht, ohne dass irgendwelche Mängel behoben worden, geschweige denn irgendwelche Sachverhalte aufgeklärt worden wären. Es kristallisierten sich im Zuge meiner Überprüfung sogar Arbeitsberichte heraus, die gar nicht von den angegebenen Mitarbeitern unterschrieben waren und einen völlig falschen Sachverhalt darstellten. Anstatt dem beauftragten Material wurde teilweise minderwertigeres Material und mit anderer Dimensionierung zum selben Preis verbaut. In der Rechnung wurde dennoch das mir angebotene und bestellte Material angeführt, ohne es überhaupt verwendet zu haben. Bei manchen Positionen änderte sich zwar im Laufe der Aufklärungsversuche die Kalkulation der einzelnen Positionen, die Endsummen blieben wie durch ein Wunder allerdings  dieselben. Es ist schon sehr verwunderlich, warum die vielen „Abrechnungsfehler“ nicht schon viel früher aufgefallen sind, da behauptet wird, dass es mehrmalige Überprüfungen der Rechnung gegeben hat und es würde alles stimmen. Die Rechnung wurde, selbst wenn man die Mängel nicht berücksichtigen würde, bis zuletzt noch immer nicht korrekt kalkuliert.

falsche Angabe der Betonstärke (30cm anstatt 13cm)

Maschinenring gibt hier 30cm an

Der Maschinenring verbaute uns bereits am dritten Tag nach Baubeginn, – natürlich ohne uns darüber zu informieren – billigere Materialien als beauftragt. So war die Terrassenunterlattung mit Lärchenholz beauftragt und angeboten. Verlegt hat man allerdings billiges, für diesen Anwendungsfall völlig ungeeignetes Fichtenholz.  Wiederholt verrechnet hat man natürlich das beauftragte Lärchenholz. Für die Dielen, welche wir in 1. Wahl Qualität bestellten wurden uns heimlich als A/B Qualität, also 2. Wahl geliefert und verlegt. In sämtlichen Rechnungen wird der Unterbau als Lärchenholzunterlattung in Rechnung gestellt. – Bis auf die Rechnung, die man vor Gericht vorgelegt hat, auf dieser fehlt plötzlich dieser Zusatz. Es wurde Material zu horrenden Preisen (tlw. 12-fach(!) überhöht als Handelsüblich) und mit überhöhten Mengen abgerechnet, sowie Stunden in Rechnung gestellt, welche lt. Tagesberichten gar nicht gearbeitet wurden. Manche Leistungen wurden 2- und 3-fach in anderen Positionen nochmals verrechnet. Angelieferter Humus wurde uns in 5-facher Menge in Rechnung gestellt, als aufgrund der Lieferscheine ersichtlich war (153m³ anstatt der tatsächlichen 32m³, welche auch beauftragt waren). Betonmengen wurden wiederholt überhöht abgerechnet und behauptet, dass unser Carportfundament entgegen dem Einreichplan der 20cm für die Platte ausweist, mit 30cm ausgeführt wurde. Betonstreifen für einen Fahrweg  seien ebenfalls mit einer Höhe von 30cm ausgeführt worden. Wenn man nachmißt, zeigt sich, dass das Carportfundament tatsächlich nur 20cm und die Betonfahrstreifen ca. 13cm dick sind. Es wurden falsche Betonmengen behauptet, obwohl aufgrund der Lieferscheine (welche uns lange nicht zur Verfügung gestellt wurden) ganz offensichtlich ist, dass es nicht stimmen kann. Obwohl ganz klar eine Gartenanebnung angefragt und dafür der Einbau von 32m³ Humus angeboten wurde, verrechnete man hinterher zusätzlich zu diesem Humus  auch noch eine weitere Position „Feinplanum“ um unglaubliche ca. € 4.400,- extra, welche zuvor nie abgesprochen, geschweige denn ausgeführt war. –  Den hierfür angegebenen m²-Preis von € 8,41/m² reduzierte man später auf € 4,20/m² und bezeichnete diesen dann als „marktüblich“. So wurden aus den angebotenen € 864,- alleine für den angeebneten Humus und angeblich weiteren 30m³(!)  benötigten Humus für ein Bambusbeet,  in Summe € 9.337,78 (!) in Rechnung gestellt.  Dies nur ein paar Beispiele von vielen.

In weiterer Folge wurden Bautagesberichte vorgelegt, welche von Personen unterzeichnet wurden, welche nicht einmal der Maschinenring selbst zuordnen kann/will. Manche Bautagesberichte waren vom Sachverhalt völlig falsch und wurden uns erst übermittelt, nachdem wir Rechnungspositionen monierten. Diese Bautagesberichte wurden in ein Dokument mit anderen Bautagesberichten, welche wir zuvor schon einmal erhalten hatten untergemischt. Zum Beleg von angeblich zusätzlich geleisteten Baggerstunden wurde ein Zettel vorgelegt, welcher belegen sollte, dass zusätzlich viele Baggerungen beauftragt wurden. (Zuerst behauptet man 63h zusätzlich, später 42h)  Auch diese Aufzeichnungen sind aber ganz offensichtlich falsch, da hier sogar schon ein Sonntag(!) mit 21.5h(!!) Baggerung ausgewiesen wird, an dem 100% nicht gearbeitet wurde. Dieser Zettel sollte als „Beweis“ herhalten, da man offensichtlich selbst nicht so recht weiß, was hier zusätzlich gebaggert worden hätte sollen, was nicht auch schon in anderen Positionen mitumfasst gewesen wäre.

Auch das Fachwissen um Pflanzen ist meines Erachtens äußerst fragwürdig. Und das bei einer Gartenbaufirma! – So habe ich explizit eine Rhizomsperre für einen Bambuswald angefragt. Man bot mir in weiterer Folge ein Wurzelschutzvlies an. Ich tat dies am Anfang als Formulierungsungenauigkeit ab, da ja nun bald jedem bekannt ist, dass die meisten Bambussorten extrem wuchern. Tatsächlich wollte man mir in weiterer Folge ein solches, völlig ungeeignetes Vliesmaterial, als „in unseren Breiten völlig ausreichend“ einreden. Ich bestand aber trotz dieser „Fachauskunft“ auf der Verwendung des korrekten Materials (in der Regel aus Polyethylen). Obwohl der Verlegeaufwand der gleiche und das Material unwesentlich teurer ist, haben sich  in der Rechnung die Gesamtkosten von ursprünglich angebotenen ca. € 200,- auf  unglaubliche € 2.116,68 erhöht. ( > 10-fach!) Anstatt mir dankbar zu sein, dass ich den Maschinenring vor späteren Schadensersatzansprüchen bewahrt habe, da sich die Wurzeln binnen kürzester Zeit auf 2 weitere Nachbargrundstücke ausgebreitet hätten und das nur mittels größeren Baggerarbeiten zu beheben gewesen wäre,  konstruiert der Maschinenring in weiterer Folge wilde Argumente, warum es sich so sehr verteuert hat. So will man in ein Bambusbeet welches 10m³ umfasst, 30m³ frischen, gesiebten Humus eingebaut haben, obwohl diese Menge in das ausgehobene Loch gar nicht reinpaßt und das Beet ja zuvor auch ausgebaggert wurde und somit gar kein zusätzlicher Humus anfiel.  Damit nicht genug. – Selbst diese 30m³ hat man mir in einer anderen Position dann aber auch nochmal mitverrechnet.

Manche Rechnungspositionen wurden ganz offensichtlich hingerechnet um eine bestimmte Endsumme zu ergeben. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die Aufschlüsselungen der Einzelpositionen, wie sich eine Positionssumme ergibt, sich immer wieder ändern konnte, allerdings die Positions-Endsumme auf den Cent genau dieselbe blieb. Anstatt  „Abrechnungsfehler“  einzugestehen, konstruierte man in den letzten Jahren mittlerweile 7 Rechnungen und damit immer wieder andere Behauptungen, warum denn die Rechnung so sei, wie sie gerade war und bestand auf deren Richtigkeit. Von über 30 Rechnungspositionen wurden nach meiner Einschätzung weniger als 5 Positionen korrekt abgerechnet. Trotz vieler Aufklärungsversuche zeigt sich das Unternehmen völlig ignorant und lernresistent. Selbst bei kleinsten Summen, wo im Bautagesbericht zum Beispiel ganz klar 1h angegeben ist, werden hartnäckig seit Jahren immer wieder 4h in Rechnung gestellt.

Justitia van Heemskerck (Wikipedia) MaschinenringObwohl sich in weiterer Folge sogar die Geschäftsleitung des Maschinenrings Niederösterreich um den Fall annahm, von der man erwartete, dass der Sachverhalt nun endlich seriös und ordentlich aufgearbeitet wird, wurden weder die Mängel beseitigt, noch wurde  mitgeteilt, warum die Mängel nicht beseitigt werden. Das Spiel wurde selbst von der Leitung des Maschinenring Niederösterreichs, Herrn Christian Wildeis, weiter durchgezogen. Und das, obwohl ich zuvor schon mehrmals schriftliche Zusagen hatte, „dass die Mängel die ich aufgezählt habe, behoben werden“. Bald 3 Jahre später, wurde mir noch immer keine korrekte, nachvollziehbare Rechnung gelegt, geschweige denn  aufgeklärt, wie es zu den vielen unterschiedlichen Rechnungssummen kommen kann. Anstatt die Gelegenheit zu nützen und endlich einen sinnvollen Beitrag zu liefern, beschränkt man sich lieber darauf, mich als Querulanten hinzustellen, der einfach seine Rechnung nicht bezahlen möchte. Anstatt sich endlich um die Mängelbehebung zu kümmern, meinte der GF Wildeis auf die enorme Algenmenge angesprochen lediglich, dass das normal sei und ich mir wohl besser einen Swimmingpool hätte erstellen lassen sollen, wenn mich die Algen stören. Zuletzt wurde mir lediglich mit einem lapidarem Hinweis auf eine „interne Rechnungsdurchforstung“ eine Summe genannt, welche ich zu begleichen hätte, ohne dass überhaupt eine Rechnung gelegt wurde. Lt. Angaben des GF des Maschinenrings NÖ wären bei dieser genannten Summe  sämtliche Mängel berücksichtigt und abgegolten. Dies wird behauptet, obwohl sogar die Geschäftsleitung des Maschinenrings Niederösterreich vor Ort war und wissen muss, dass einige Positionen völlig strittig sind, nicht beauftragt, bzw. mit falschen Materialen verbaut wurden und trotzdem noch immer abgerechnet werden. Mit diesem Schreiben wurde de facto das Bestehen von Mängeln zum wiederholten Male zugestanden, ohne aber darzulegen, welche Mängel anerkannt werden und welche eventuell nicht. Da ich diese „interne Rechnungssumme“ nicht beglich, wurde erneut eine nicht nachvollziehbare und unüberprüfbare Rechnung gelegt, welche hauptsächlich aus pauschalierten Positionen bestand, ohne zu erklären, wie man auf die Einzelsummen gekommen ist. Diese Rechnung soll jetzt, abzüglich unserer Teilzahlung von € 15.000,- eingeklagt werden, obwohl die Rechnung aufgrund der offenen Mängelbehebung nicht fällig ist. Bezeichnenderweise wurde auch hier  das Einbringen vor Gericht vom Rechtsanwalt der Gegenseite mit falschen, überhöhten Kosten vergebührt, welche vom Gericht bereits nach unten korrigiert wurden und der Zinslauf zu meinem Nachteil falsch berechnet.

Update: Nachdem wiederholt moniert wurde, dass die eingeklagte Rechnung lediglich pauschaliert und nicht überprüfbar ist, wurde vor Gericht in weiterer Folge, eine aufgeschlüsselte Rechnung vorgelegt und behauptet, diese wäre mir zusätzlich(!) zugestellt worden. Diese angeblich klagsgegenständliche Rechnung wurde mir zuvor aber gar nie vorgelegt. Es gibt nun plötzlich 2 Rechnungen mit dem selben Rechnungsdatum und selber Rechnungsnummer, welche allerdings völlig anders aussehen. Nun ist es so, dass ich mittlerweile aufgrund einer Rechnung geklagt werden soll, welche ich überhaupt nie erhalten habe.

Man schreibt: „Dem Gericht werden ferner die Rechnung (Beilage ./KK) welche dem Beklagten zugestellt worden ist sowie die nunmehr klagsgegenständliche Rechnung (Beilag ./LL), in welcher die einzelnen Leistungen aufgeschlüsselt worden sind vorgelegt. Die klagende Partei hat die Rechnung (Beilage ./LL) an den Beklagten noch gesondert übersandt.“ – KK war hierbei die Rechnung, welche meinem Anwalt mit dem Ersuchen um Weiterleitung an mich, übermittelt wurde. Die LL Rechnung wurde uns nie zuvor übermittelt und mE. wahrscheinlich erst nach der Klagseinreichung erstellt. Warum sollte man auch 2 unterschiedliche Rechnungen erstellen und die eine der Rechtsvertretung mit dem Ersuchen um Weiterleitung und eine Rechnung in anderer Form dem Beklagten direkt zukommen lassen? GF Wildeis vor Gericht darauf angesprochen, wann er uns denn die Rechnung zugestellt haben will meinte, dass ich auf das Rechnungsdatum sehen solle, wurde aber dann von seinem eigenen Anwalt gebremst. Die Rechnung, die wir um diesem Zeitpunkt erhielten, sah nämlich völlig anders aus. Es war die pauschalierte.

Folgende Rechnungen und sogenannte „Proberechnungen“(!!?) wurden vom Maschinenring im Zeitraum seit Anfang 2010 für die Bauarbeiten gelegt:

1. Rechnung € 65.789,37    (Re-Datum: 31.12.2009, eingegangen: 28.01.2010)
1. Mahnung  € 66.324,88     (12.02.2010)
2. Rechnung € 51.891,61      (10.03.2010)
3. Rechnung € 47.852,96    (15.03.2010, „Proberechnung“)
4. Rechnung € 61.888,00    (17.03.2010)
5. Rechnung € 49.947,57    (31.05.2010)
6. Rechnung € 39.784,03    (17.08.2011, pauschaliert)
7. Rechnung € 39.784,03    (Gerichtsbeilage vom 16.04.2012, ebenfalls datiert mit 17.08.2011, Positionen aufgeschlüsselt)

Die Differenz zur Erstrechnung beläuft sich mittlerweile auf über € 26.000,- ! Es ist sehr unwahrscheinlich, dass „Berechnungsfehler/Systemfehler“ in dieser Größenordnung bei den angeblich, wiederholten Rechnungsüberprüfungen des Maschinenrings nicht aufgefallen wären.

Darüber hinaus wurden noch weitere Summen genannt, zu denen man sich vergleichen wollte (siehe Grafik unten), ohne die Mängel beheben zu müssen. Sämtliche genannten Summen waren aber höher, als ich für die Rechnung kalkuliere und dies obwohl schwere Mängel bestehen. Auch die enormen Kosten, welche mir durch die notwendige Einschaltung einer Rechtsvertretung entstanden, werden in keinster Weise berücksichtigt. Vom Ärger, angefallenen Unkosten, den entgangenen Gartenfreuden und dem enormen Aufwand, die ständig falschen Rechnungen immer wieder zu prüfen, ganz zu schweigen. Der Maschinenring hat mir durch seine Vorgehensweise mittlerweile einen finanziellen Schaden von über € 10.000,- zugefügt, Tendenz steigend.

Da ich denke, dass dieser Fall von der Thematik auch für andere interessant sein könnte, welche ebenfalls Abrechnungsschwierigkeiten mit ihrem Bauunternehmen haben, werde ich hier in Folge über den Verlauf dieses Falles sachlich und wahrheitsgetreu berichten. Alle Angaben meinerseits sind natürlich beweisbar. –

Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit. [Aulus Gellius]

Untenstehende Grafik zeigt die verschiedensten Abrechnungssummen. Interessant zu sehen, dass die Summen, obwohl vorher schon nach unten korrigiert, teilweise wieder anstiegen. Das passierte dann, wenn wir auf gewisse „Angebote“ nicht eingestiegen sind.

 

Edit: April 2013 – unsere Brücke löst sich zwischenzeitlich schon auf und ist morsch. Informationen dazu hier.

Update April 2014: Der Befund ist vom Sachverständigen noch in Ausarbeitung. Zwischenzeitlich gibt es über den Maschinenring auch noch von anderer Seite Betrugsvorwürfe. Auch in diesem Fall hat das Gericht zu entscheiden, ob möglicherweise ganz bewusst ein Lieferschein gefälscht wurde um eine Zahlung zu erwirken. Ein  Landwirt hat hier Anzeige erstattet. Siehe: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/3576964/betrugsprozess-zu-st-lorenzen.story.

Auch wir haben hier u.a. einen Lieferschein mit erfundenen, falschen Baggerstunden. Im Artikel der kleinen Zeitung geht es um einen Betrag von € 6.500,- und es wird wegen schweren Betrugs verhandelt. In unserem Fall hat der Maschinenring schon fast das 4-fache dieser Summe an Falschverrechnung zugestanden …

Update Juni 2014: Von den Sachverständigen liegen nun die Befunde vor. Wie erwartet wurden sämtliche von uns monierten Baumängel auch von den Sachverständigen als solche erkannt (obwohl der Maschinenring wider besseren Wissens bis zuletzt vor Gericht behauptete es gäbe keine Mängel). Es geht nun endlich weiter und wir werden sehen, wie das Gericht nun die Faktenlage beurteilt und auf die Befunde reagiert. Hier gibt es weitere Informationen zum Sachverständigengutachten…

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Erfahrungsbericht mit dem Zafira Tourer 1.4 Turbo

Gute Hardware mit unausgereifter Software?

Bald zwei Wochen haben wir nun unseren neuen Zafira Tourer und haben diesen letzte Woche ausgiebig bei diversen  Ausflügen testen können. Tachostand: kurz vor 1.000km. Der Zafira Cosmo ist mit einem 1.4 Turbo ECOTEC Motor mit 140PS ausgestattet. Zusätzlich zur Standardausstattung bekam er noch das Park & Go Technologie Paket, das Infotainment Paket mit Navi 900 Europa, Sitzkomfort-Paket, Sicht Paket, Frontkamera I, Fahrradträger, Panoramafenster, Sprachsteuerung und das Bi-Xenon-Kurvenlicht mit auf den Weg.

Wir hatten ja zuvor den „Vorgänger-Zafira“, auch in der Cosmo Ausführung. Beim Fahren fällt der neue Zafira durch einen deutlich geringeren Geräuschpegel in der Fahrgastzelle auf. Hier wurde offensichtlich deutlich besser gedämmt. Auch der Motor kann mit seiner Laufruhe vollkommen überzeugen. Selbst bei niedrigen Touren zwischen 1.000-2.000 Umdrehungen gibt es kein Zittern oder Ruckeln und kann mit dem 6. Gang bis 50km/h problemlos gefahren werden, – obwohl man sich hier natürlich keine besondere Beschleunigung erwarten darf, wenn man dann mal auf’s Gas steigt. Obwohl der neue Zafira ebenso 140PS hat, wie sein Vorgänger, so scheint der Tourer gefühlsmässig deutlich besser zu beschleunigen als sein Vorgänger.

Da wir eine relativ lange Zufahrt zum Haus (>40m) haben, welche immer im Rückwärtsgang zurückgelegt wird, hat sich die Rückfahrkamera als ausserordentlich nützlich erwiesen. Das Zurückschieben über eine längere Distanz, ist dank der Einblendung von Hilfslinien, die je nach Lenkradausschlag anzeigen wo es hingeht, äußerst komfortabel durchführbar. Ist mal ein kleines Hinderniss zu beachten, so wird dies mittels Ton und einem Ausrufezeichen an der entsprechenden Stelle im Display angezeigt. Das klappt recht ordentlich und warnt auch vor etwas größeren Steinen.

Die Rückfahrkamera ist im Paket „Park & Go Technologie“ beinhaltet, welches auch einen Einparkassistenten zur Verfügung stellt. Dieser sucht auf Wunsch bis zu einer Geschwindigkeit von 30km/h eine passende Parklücke und zeigt dies im Boardcomputerdisplay an. Wird eine Parklücke, die groß genug ist gefunden, gibt der Assistent über das Display Anweisungen zum Einparken. Darunter in welche Richtung man fahren  und welche Lenkradeinstellung man vornehmen muss. Ich habe das einmal getestet, das System hat allerdings gemischte Gefühle hinterlassen. Man muß mehrmals das Auto zum Stillstand bringen und danach die neuen Anweisungen für die Lenkradeinstellungen abwarten. Der Einparkvorgang dauert unterm Strich relativ lange. Ein geübter Autofahrer ist ohne das System deutlich schneller in der Parklücke. Möglicherweise ist aber das System eine Hilfe, wenn die Parklücke sehr eng ist.

Eine tolle Sache ist das Bi-Xenon Licht, welches automatisch bei Bedarf eingeschalten wird. Das Auto läuft von Haus aus im Automatikmodus und regelt das Licht nach Bedarf. Unter Tags sind nur die LED Tagleuchten aktiviert. Im Tunnel oder bei Dunkelheit wird sofort das Xenon-Licht eingeschalten. Man kann das Licht permanent auf Fernlicht einstellen und regelt die Automatik automatisch das Abblenden, wenn es die Umstände erfordern. Die Lichtsteuerung funktioniert recht gut und ist äußerst sinnvoll.

Mehr erwartet hätte ich mir von diversen Fahrassistenten wie

Verkehrsschilderkennung:

  • Die Verkehrsschilderkennung funktioniert relativ gut, die Kommunikation mit dem Fahrer ist m.E. allerdings schlecht umgesetzt. Entweder schaltet man im Boardcomputer ständig auf die Verkehrsschildanzeige, um Sie bei Bedarfsfall im Blick zu haben, oder man muss jedesmal wieder mühsam ins Konfigurationsmenü der Verkehrszeichenerkennung einsteigen und dem System sagen, dass es die Verkehrsschilder zumindest kurz als POP-Up anzeigen soll. – Diese Einstellung ist jedoch jedesmal, sobald man den Zündschlüssel absteckt unverständlicherweise wieder weg und muss jedesmal umständlich neu konfiguriert werden.  Weiters ist das POP-Up auch nicht wirklich brauchbar. Wer schaut schon ständig dort hin, um zu sehen, ob am Boardcomputerdisplay für ein paar Sekunden die Geschwindigkeit angezeigt wird? So eine Verkehrszeichenerkennung macht m.E. nur dann Sinn, wenn man die gerade erlaubte Geschwindigkeit JEDERZEIT bei Bedarf im Blick hat. Meines Erachtens gehört diese Information entweder permanent ins Navidisplay eingeblendet, oder in der oberen oder unteren permanenten Zeile des Boardcomputers.
  • Weiters ist mir unverständlich, warum man nicht konfigurieren kann, dass man bei einer Geschwindigkeitsübertretung gewarnt werden soll. Eine Einstellung, dass wenn man länger als z.Bsp. 30 Sekunden mit mehr als 10% der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs ist, hätte ich mir hier eigentlich schon erwartet, gibt es aber nicht.
  • Obwohl ein Navi verbaut ist und in der Beschreibung steht, dass in Verbindung mit dem Navi weitere Funktionen zur Verfügung stehen „können“ wie Ortsbereicherkennung, funktioniert das nicht. Das Fahrzeug erkennt das Ortsgebiet nicht und zeigt keine 50km/h an.
  • Immerhin ist es möglich, eigene POIs einzuspielen, mit Hilfe welcher man sich vor fix installierten Radargeräten warnen lassen kann. Infos dazu unter:

Spurassistent:

  • Auch der Spurassistent funktioniert noch nicht so wirklich reibungsfrei. Meiste Zeit schreit er ohne ersichtlichen Grund auf, manchmal auch nicht, wenn er aber müsste. Ich würde schätzen, dass von 10x Spur melden, 8-9x ein Fehlalarm kommt. So etwas ist unbrauchbar und führt dazu, dass man das System komplett abschaltet, da man dem Ton nicht vertrauen kann. Auch ist das „Gedingel“ ziemlich laut. Wenn der Nachwuchs im Fond schläft ist er danach sicher wach.

Abstandswarner:

  • Der Abstandswarner hat mich noch nie gewarnt. Möglicherweise handelt es sich hier lediglich um eine „AbstandsINFO“, denn man kann im Boardcomputer eine Infoseite aufrufen, auf welcher der Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug in Sekunden angezeigt wird. Hier habe ich noch bei Opel nachgefragt, wie das zu verstehen ist und werde die Informationen hier noch ergänzen, sofern ich welche zurückerhalte. Ein „AbstandsWARNER“ hätte für mich aber auf alle Fälle zu WARNEN und sich nicht irgendwo in einem Menü zu verstecken, welches man erst aufrufen muss, um überhaupt lediglich informiert zu werden.

 

Gut funktioniert  der in der hinteren Stoßsstange verbaute Fahrradträger, bei dem von Haus aus 2 Fahrräder und mittels Erweiterungsmodul bis zu 4 Fahrräder mitgenommen werden können. Nervig aufgefallen ist in diesem Zusammenhang ein lauter, in einem unangenehmen Frequenzbereich liegender Dauerton, der beim Zurückfahren ausgegeben wird und scheinbar anzeigen soll, dass Abstandswarner und Rückfahrkamera deaktiviert sind. Dieser Ton ist insbesondere bei uns ziemlich nervig, da das Zurückschieben in der ca. 40m langen Einfahrt doch eine gewisse Zeit dauert und man hinterher froh ist, wenn man in den Vorwärtsgang schalten kann, um den Ton zu beenden.

Was noch so auffiel:

Die Lüftungsdüsen für die zweite Reihe lassen sich zwar zuklappen, die Lamellen schließen allerdings nicht dicht ab und es ist trotzdem ein leichter Luftzug zu verspüren. Wenn der Ventilator hoch geschalten wird, um eine rasche Kühlung des Fahrraumes zu erreichen, führt diese Undichtheit zu einem nervigen Pfeifen an den Auslässen. Dies scheint ein Serienfehler zu sein und ist auch bei einem anderen Zafira Tourer aufgetreten. Von Opel gibt es hierzu das Feedback, dass es hier in nächster Zeit keine Verbesserung geben wird.

Der Verbrauch liegt zur Zeit bei Durchschnittlich ca. 7.5l/100km, dies bei sehr verhaltener Fahrweise. Hier wird sich zeigen, ob sich dieser Wert noch etwas verbessert.

Fazit: Wir sind mit dem „Neuen“ durchaus sehr zufrieden. Etwas ärgerlich sind diverse Unzulänglichkeiten, die aber hauptsächlich in der „Firmware“ des Fahrzeuges zu suchen sind. Eine bessere Information und Unterstützung des Fahrers durch die Assistenzsysteme und eine korrektere Spurauswertung wären wünschenswert. Diese Optionen wären mittels Softwareupdates ohne Probleme zu bewerkstelligen. Fraglich ist, ob Opel hier wirklich nachbessert oder auf  das „nächste Modell“ verweist. Empfehlen kann ich den Verkehrszeichenassistenten, Abstandswarner und auch den Fahrspurassistenten mit den derzeitigen Möglichkeiten nicht. Bei einer besseren Information des Fahrers und verbesserten Funktionalität wären Sie ihr Geld aber auf alle Fälle wert und ist die Ausstattung des Zafira Tourers in dieser Preisklasse sicher top.

Weitere Infos bei Opel: http://www.opel.at/fahrzeuge/opel-modelluebersicht/personenwagen/zafira-tourer/index.html

Update, Juli 2012: Die Assistenzsysteme machen Probleme. Der Zafira meinte vor einiger Zeit, „Wartung Frontkamera“. Das ganze hat aber dann nicht mehr aufgeleuchtet und ich hab’s ignoriert. Ein paar Wochen später habe ich plötzlich beim Zurückschieben ein Dauergepiepse, ohne dass ich herausfinden hätte können an was es liegt. Also Motor aus, Zündschlüssel raus und neu angeworfen. Alles wieder ruhig. Und daraufhin sind offensichtliche alle Assistenzsysteme, die mit der Frontkamera in Verbindung stehen ausgefallen. Kein Spurassistent, keine Verkehrszeichenerkennung und auch keine Abstandserkennung. Am nächsten Tag hat es wieder funktioniert. Der Wagen kommt aber trotzdem mal in die Werkstatt. Nicht, dass mir das dann nach Garantieablauf passiert …

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Phosphatmessung (PO4) mit dem Hanna HI 713

Nachdem ich mir im Vorjahr ein Fotometer zur Phosphatmessung selbst gebaut habe, habe ich gesehen, dass es von Hanna Instruments auch schon so ein Gerät zu einem leistbaren Preis gibt. Um ca. 42€ inkl. Versand habe ich also ein HI 713 aus den U.S. bestellt und wurde dieses auch schnell geliefert.

Das Gerät ist sehr kompakt und wird mit 2 Messküvetten inkl. Schraubverschluss geliefert. Das Einsetzen der Batterie bereitete zuerst Probleme. Offensichtlich war irgendwo ein Kontaktfehler, denn das Gerät lies sich erst nach dem Zerlegen und neu Zusammenbauen einschalten.

Nach dem Einschalten muss zuerst eine Kalibrierung auf den Phosphatwert „0.00“ durchgeführt werden. Dazu öffnet man den Deckel und gibt die Küvette mit der zu messenden Flüssigkeit (aber noch ohne Zugabe der Reagenz) in das Gerät. Danach Deckel schließen und den Taster auf der Vorderseite betätigen. Das Display wechselt auf -.– und mißt nun die Durchlässigkeit der Flüssigkeit ohne Reagenz. Nach einigen Sekunden verschwindet die Anzeige und es erfolgt die Aufforderung der Küvette die Reagenz hinzuzufügen.

Gut wenn man zu diesem Zeitpunkt schon das Reagenzsäckchen geöffnet hat und bereit ist das weiße Pulver in die Küvette zu leeren. Beim ersten Mal war ich hier zu langsam und das Gerät schaltete sich nach 30 Sekunden ohne Warnung aus, die Messdaten der Kalibrierung waren weg und meine Küvette in der Zwischenzeit mit dem Reagenz nicht mehr für eine Kalibrierung geeignet.

Der zweite Messversuch gelang dann zwar, allerdings war der gemessene Phosphatwert meines Gartenteiches wieder mal über dem Messbereich von 2.5ppm. Erst beim dritten Versuch gelang es mir nach einer 1:9 Verdünnung einen ablesbaren Wert zu bekommen. Das Gerät benötigt nach dem Einsetzen der Küvette 3 Minuten Zeit, damit sich die Verfärbung korrekt eingestellt hat. Am Display läuft in der Zeit der Countdown ab. Nach den 3 Minuten wird dann der ermittelte PO4-Wert im Display angezeigt. Hier wäre ein Signalton nicht schlecht, damit man die Anzeige des Wertes nicht übersieht, denn das Gerät schaltet sich nach der Anzeige des PO4 Wertes wieder automatisch aus und die Messung war dann umsonst.

Das HI713 bestätigte, was ich zuvor auch schon mit meinem Eigenbau-Fotometer ermittelt hatte. Der PO4-Wert in meinem Teich ist extrem hoch. Bei dieser Messung lag er bei 14.3ppm (empfohlen wird ein Wert von um die 0.03ppm). Die Phosphatquelle konnte leider noch immer nicht lokalisiert werden.

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Bau eines Solarreglers mit hohem Wirkungsgrad

Eine Eigenschaft von Solarzellen ist, dass diese bis zu einer bestimmten Spannung (zbsp. ~17V) einen konstanten Strom liefern. Der optimale Arbeitspunkt ist also der Punkt mit der höchsten Spannung, an dem auch noch der höchste Strom abgegeben wird. Ein Solarpanel direkt an den Akku zu hängen, bedeutet, dass man die Spannung auf rund 12-13V drückt und aufgrund der Spannungsdifferenz zum optimalen Arbeitspunkt Energie verloren geht. Der Arbeitspunkt des Eingangs sollte daher auf einem höheren Niveau als die Batteriespannung angehoben werden.

Diese Spannungsanhebung (Impedanzanpassung) kann man mittels eines getakteten Spannungswandlers erreichen, welcher so taktet, dass am Eingang immer die optimale Leistung (Spannung x Strom) anliegt. Zu diesem Zweck wurde eine Schaltung aufgebaut, welche den Strom mit Hilfe eines ACS 714 (Pololu Breakout-Board, links oben im Bild) und die Spannung mit einem Spannungsteiler ermittelt und an einen AT-MEGA 328P Prozessor an die analogen Eingänge übermittelt. Ein TL072 Operationsverstärker bereitet das Signal des ACS714 für den ATMEGA auf. Der Prozessor regelt dann den Takt über einen IR 2104, welcher die IRFIZ44 ansteuert. Alle paar Sekunden wird der optimale Wert neu ermittelt um für jede Solareinstrahlung den optimalen Ladevorgang zu erreichen. Zum Mitprotokollieren des Ladestroms werden die erfassten Daten über ein Xbee-Modul an den Zentralrechner im Haus übermittelt, welcher die Daten in einer MySQL-Datenbank speichert und visualisiert. Ausgelegt ist das System für einen Ladestrom bis ca. 6 Ampere.

Die Hardware wurde heute fertiggestellt. In den nächsten Wochen muss noch die Steuerungs-Software für den MEGA328P geschrieben werden. Danach geht es ans Testen und ich hoffe, dass sich meine Komponenten nicht binnen Sekunden in Rauch auflösen 🙂

Dieses Projekt ist einer Erweiterung zu meiner Solarsstrommessung.

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MS-SQL-Server Anbindung unter Ubuntu-Linux Server

Da ich es selber immer wieder benötige und die MS-SQL Server Anbindung teils sehr mühsam war, hier eine Info für die aktuellen Ubuntu Versionen (10.04+)

Eine PHP Anbindung an den Microsoft-SQL Server (mssql – Kommandos) erreicht man mit dem Paket

php5-mssql

Installation: apt-get install php5-mssql

Die folgenden zusätzlichen Pakete werden installiert:
freetds-common libsybdb5
Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
freetds-common libsybdb5 php5-sybase

Gefunden bei: Installing php5-mssql in Ubuntu.

 

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