Technik

Der Kampf gegen den Terrorismus

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Datenerfassung via HTML Formular für RMS Express

Aktuelles Projekt:

Radiogram Eingabeformular

Weitere Informationen auf OE3XEC.at:

http://www.oe3xec.at/wp/2015/03/09/neue-formularfunktion-in-rms-express/

 

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Amateurfunk Awards

Awards sind eine nette Sache. Vor allem, wenn alles automatisiert abläuft und auch das einreichen mittels der tollen Ultimate AAC Software keine große Sache ist. Nach 3 Monaten hat sich nun doch schon ein kleines Sammelsurium von Diplomen angesammelt. Viele davon künstlerisch recht hochwertig, wie ich finde! 🙂

 

Eine Übersicht meiner Awards:

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OE3XEC.at geht online

In einer Blitzaktion wurde gestern die Webseite für das WL2K Gateway OE3XEC hochgezogen. Dank WordPress war das Grundgerüst schnell hochgefahren und die Basis für die neue Homepage geschaffen.

OE3XEC_Header_Nebel

Weitere Infos unter http://www.oe3xec.at

 

 

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Mit dem Yaesu FTdx 3000 und RMS Express / WINMOR das Winlink-Netz nutzen

Yaesu FTdx 3000 spricht WINMOR

FT-DX3000D_FRONT

Das Winlink Global Radio Email Netz ist eine feine Sache. Es erlaubt Emails mittels Funk (WINMOR Protokoll) zu übertragen. WL2KLogoDas ist vor allem dann von Nutzen, wenn man in einem Bereich ohne Internetabdeckung unterwegs ist (etwa am Meer, dritte Welt Länder). – Oder aber natürlich auch wenn das Internet komplett ausfällt, sei es ein lokaler Stromausfall oder gar ein größerer Blackout. – Und das ist mein Zugang zu dieser Materie. Der Notfunk.

Detailierte Informationen zum Winlink System stehen u.a. beim ÖVSV zur Verfügung:  ** Link **.

YAESU SCU-17

SCU-17 Interface

Für den (hoffentlich nie eintretenden) Notfall stehen bei mir 2 Transceiver für den Zugang zum Winlink-Netz bereit. Der eine ist ein Yaesu FT-857D mit einem externen Soundkartenmodul (Yaesu SCU-17), sowie ein Yaesu FT dx 3000, welcher das Soundkartenmodul (eh quasi ein SCU-17) schon intern verbaut hat.

Für das Erzeugen der Übertragungstöne benötigt man bei Winlink nicht unbedingt ein teures PACTOR Modem, sondern reicht hier schon ein Soundkartenmodul, mit welchem die Töne moduliert und demoduliert werden können. Die Software RMS Express bietet einen Software TNC für das WINMOR Protokoll, welches extra für diesen Zweck entwickelt wurde, an und unterstützen viele RMS Gateways dieses Protokoll. Ein herzliches Dankeschön bei dieser Gelegenheit an alle Beteiligten, welche dieses System (vorwiegend unentgeltlich) aufgebaut und programmiert haben!

WINMOR RMS Gateways

WINMOR RMS Gateways

Mit dem FT-857D war der Einstieg ins Winlink schnell geschafft, mit dem FT DX 3000 hatte ich etwas mehr Probleme und möchte ich in Folge die Einstellungen, welche für den WINLINK-Betrieb notwendig sind hier detailierter aufzeigen. Wie RMS Express einzurichten ist findet man schon recht gut im Internet (zum Beispiel hier) und möchte ich hier nur auf die Besonderheiten bzgl. den Einstellungen für den Yaesu FTdx 3000 eingehen. Ich hatte hier bei den Einstellungen so meine Probleme, was natürlich daran liegen mag, dass ich ein Newcomer bin, aber vielleicht ist es ja doch für den einen oder anderen eine Hilfe, der das selbe Gerät mit Winlink verwenden möchte und möchte ich hier meine Settings weitergeben:

Folgende Einstellungen wurden von mir im „Menu“ des FT dx 3000 vorgenommen:

038 GENERAL CAT RATE 38400bps
075 MODE DATA DATA IN SELECT USB
077 MODE DATA DATA OUT LEVEL 30
078 MODE DATA DATA VOX GAIN 100
079 MODE DATA DATA VOX DELAY 30msec
180 TX GNRL VOX SELECT DATA

RMS Express Soundcard Settings

Hier sind für das Capture und Playback Device die jeweiligen USB Devices (das ist der FTdx3000) auszuwählen. Die Inbound Session Bandwidth (Hz) habe ich von 800 auf 1600 umgestellt.

WINMOR_Soundcard_Settings

WINMOR Setup

 

RMS Express Radio Settings

Da RMS Express in der derzeitigen Version (1.2.32.0) den Yaesu FTdx 3000 nicht als Radio Model zur Auswahl hat, habe ich den FT-2000 gewählt. Der funktioniert. Weiters ist wichtig, dass beim Radiobutten darunter „USB“ angewählt wird! Wählt man „USB Digital“ aus, dann ist die Frequenz um ca. 200Hz versetzt und es kommt keine Verbindung zustande!

Beim COM Port wählt man einen der beiden Ports aus, welche durch den Anschluss des FTdx 3000 an den PC vergeben wurden. Wählt man den falschen der beiden Ports aus kommt eine Fehlermeldung, dann einfach den anderen verwenden. In der Regel ist es der mit der kleineren Portnummer. (Bei mir habe ich Port COM12 und COM13 zur Verfügung). RTS (Ready to Send) muss angehakt sein. Die Geschwindigkeit muss der entsprechen, welche im Menu unter Punkt 038 (CAT RATE) eingestellt wurde. In meinem Fall 38400bps.

Auch wichtig ist, dass bei PTT Port (Optional) die Standardeinstellung „External“ eingestellt bleibt. – Man kann zwar hier auch einen Yaesu Mode einstellen, welcher sogar für die PTT Funktion funktioniert (dann bräuchte man theortisch die VOX Funktion nicht aktivieren),  allerdings kommt dann kein Ton, bzw. viel zu leise aus der Soundkarte und es wird nichts übertragen. Ich weiß nicht, ob das ein Bug ist, oder so gewollt, jedenfalls musste ich den Workaround über die VOX-Funktion wählen. Klappt bestens.

WINMOR TNC Radio Settings für FTdx 3000

WINMOR TNC Radio Settings für FTdx 3000

Nun müssen nur mehr die Sound-Pegel angepasst werden, damit der WINMOR-Ton in der richtigen Lautstärke rausgeht (nicht zu leise und auch nicht zu laut, sonst haben wir ein Splattern) und auch der Empfangspegel so ist, dass der Ton schön decodiert werden kann. Mit dem externen SCU-17 Modul ist das recht schnell und praktisch möglich, da man hier auf dem Device 2 Lautstärkeregler für RX und TX hat. Beim FTdx 3000 muss man diese Lautstärke-Pegel über das Betriebssystem einstellen. – Ist zwar nicht ganz so bequem, aber in der Regel muss man das nur einmal richtig einstellen und es kann dann so bleiben.

RX und TX Pegel einstellen

dazu geht man in die Systemsteuerung, siehe:

Systemsteuerung_Audiogeräte verwalten

und wählt hier den Punkt „Audiogeräte verwalten“. Das schaut dann ungefähr so aus:

Sound

Wir finden hier wieder das Device „2 – USB Audio CODEC“. Das ist der FTdx 3000. Hier müssen die Pegel sowohl für die Wiedergabe als auch für die Aufnahme (man beachte die jeweiligen Reiter) eingestellt werden.

Den Ausgabe- bzw. Sendepegel stellt man über die „Lautsprecher-Lautstärke“ ein. Das sieht bei mir so aus:

Pegeleinstellung Lautsprecher für Empfang

Um den korrekten Pegel einzustellen muss man beim FTdx 3000 auf die ALC Anzeige achten.

Maximale ALC Aussteurung

Maximale ALC Aussteurung

Dazu während der Testübertragung mittels MIC/SPEED Drehregler den Pegel so einstellen, dass der Zeiger/Balken ca. zwischen 8 und 9dB liegt. Der ALC Zeiger sollte nicht über die Mitte der Anzeige hinausgehen. Also maximal bis zum Ende des dicken ALC Balkens. – Bei mir entspricht der korrekte Pegelwert einer Einstellung von MIC Gain 63. (Mittels PROC/CAR kann dann ggf. auch noch die Ausgangsleistung angepasst werden).

Damit der FTdx 3000 bei zu sendendem WINMOR Signal auch auf Sendung geht muss noch die VOX Funktion aktiviert (auf ON gestellt) werden.

Für den Empfangspegel hat sich bei mir bewährt, diesen so einzustellen, dass im Winmor Soundcard TNC der Balken bei „RCV Level:“ circa in der Mitte des grünen Bereiches steht, siehe:

WINMOR_Soundcard TNC RCV Level

Das entspricht meiner Mikrofon-Pegel-Einstellung in Windows (durch Doppelklick auf des Aufnahmegerätes in der Systemsteuerung erreichbar) von ca. 40. – Den Wert muss man durch Ausprobieren ermitteln und ist auch sicher abhängig vom verwendeten Band. (Ich habe auf 80m ca. 9+10 Rauschen):

Aufnahme

Pegel Einstellung für WINMOR

Pegel Einstellung für WINMOR

 

Danach sollte es mit dem FTdx 3000 und dem WINLINK Netz gut klappen.

Gutes Gelingen wünscht OE3VRW Wolfgang.

 

AR_Safety_Foundation

Weitere Informationen:

PDF Dokument zur Installation von RMS Express und Winmor WL2K (EN)
PDF Dokument – Getting Started with Winlink 2000 (EN)
PDF Dokument – WINLINK – PACTOR – WINMOR (DE)
E-Mailversand via Kurzwelle (DE)

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OE3VRW – Die Bewilligung für Standort Amstetten ist da!

OE3VRW

28.11.2014: Die Fernmeldebehörde hat mir das Rufzeichen OE3VRW zugeteilt.

Für den Zweck des Katastrohphen- bzw. Notruf-Funks wurde von mir die Lizenz für den Amateurfunk erstanden. Im Zuge des Studiums der Unterlagen haben sich allerdings noch viele weitere interessante Aspekte dieses technisch, experimentellen Dienstes gezeigt und möchte ich mich in Zukunft auch verstärkt mit dem Betrieb in Digitalen Betriebsarten wie PSK (31) / RTTY befassen.

Es freut mich, dass das Drahtantennenprovisorium (16m Endgespeistes Kabel) doch recht gut funktioniert. Am zweiten Tag schon hatte ich ein QSO mit einer Station (OD5PY) aus Beirut / Libanon. Distanz  2.340km.

QSO über 2.340km mit 16m Drahtantenne

QSO über 2.340km mit 16m Drahtantenne

 

Hier klicken: Meine QSO-Gegenstellen auf Google Maps.



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Rosetta Live Feed Kometen Landung

Rosetta Selfie ca. 16km vom Kometen. (7.10.2014) Photo: ESA; Photo: ESA/Cluster; Image: ESA/NASA - SOHO/LASCO

Rosetta Selfie ca. 16km vom Kometen. (7.10.2014) Photo: ESA; Photo: ESA/Cluster; Image: ESA/NASA – SOHO/LASCO

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Maschinenring: Ausser Spesen nichts gewesen …

Wie aus einem Angebot um ca. €21.000,- sich die Kosten auf €68.000,- erhöhten. Die (Ver)rechenkünste der Firma Maschinenring:

Wie berichtet beauftragten wir im Jahr 2009 die Firma Maschinenring mit Gartenbauarbeiten. Es wurde ein Gartenplan erstellt und Angebote eingeholt, wobei der Maschinenring um ca. ein Drittel günstiger angeboten hat als der Mitbewerb.

Der Maschinenring, welcher die Arbeiten für ca. € 20.900,- anbot, wurde also beauftragt und der Albtraum, der uns die nächsten 5 Jahre verfolgen sollte, begann. Wir erhielten in Folge der beauftragten Arbeiten eine Schlussrechnung von ca. € 66.000,- (!).

Die Rechnung war natürlich völlig falsch. Material und Tätigkeiten wurde vielfach verrechnet. Die Bautätigkeiten waren großteils mangelhaft ausgeführt. Es wurden minderwertigere Materialien als beauftragt verbaut. Eine Terrasse und Brücke musste zwischenzeitlich aufgrund Baufälligkeit schon wieder abgerissen und neu gebaut werden. Unser beauftragter Teich und der Bachlauf verlieren mehrere 1000e Liter Wasser am Tag und sind durch Nährstoffeintrag von einem Hügel völlig überdüngt und mit Algen belastet. Ein von mir beauftragter Sachverständiger, welcher selbst eine Teichbaufirma hat und schon mehr als 1000 Projekte umgesetzt hat, meinte bei der Ansicht meines Teiches: „Der Teich ist ein Horror“.

Abrechnungssummen der Firma Maschinenring zu unserer Beauftragung um ca. €21.000,-

Abrechnungssummen der Firma Maschinenring zu unserer Beauftragung um ca. €21.000,-

Der Maschinenring, den wir in Folge immer wieder auf die Baumängel und Abrechnungsfehler aufmerksam machten, legte in Folge immer wieder neue Rechnungen (insgesamt 7!) vor, welche allesamt völlig falsch waren. Darüber hinaus wurden uns noch weitere Summen genannt, zu denen man sich vergleichen wollte. Auf unsere vielfachen Aufklärungsversuche ging man nicht ein, sondern erfand  ständig neue Gründe für irgendwelche neuen Rechnungssummen, die ganz offensichtlich auf irgendwas hingerechnet wurden, was nichts mit der Realität zu tun hat. Nachdem wir ständig mit Falschaussagen und in Folge sogar mit völlig fragwürdigen und offensichtlich nachträglich angefertigten Bautagesberichten konfrontiert wurden, die weder von mir unterzeichnet waren, noch wo der Sachverhalt richtig war und auch die Unterschriften gar nicht von den vorgeblichen Personen stammten, wurde ein Rechtsanwalt mit der Sache betraut.

Auch dies brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der Maschinenring beharrte auf seiner falschen Abrechnung. Zugeständnisse die Mängel zu beheben wurden nicht eingehalten und in Folge sogar die Mängel in Abrede gestellt. Dass man die Mängel zuvor bereits schriftlich zugestanden hatte tut nichts zur Sache. An Vereinbarungen hält man sich nicht, wie man ja schon am Beispiel Angebot/Rechnung deutlich sehen kann.

In Folge gab man zwar schon um die 26.000,- an „Falschverrechnung“ zu und reduzierte den Rechnungsbetrag auf ca. € 40.000,-. Diese Summe war aber noch immer falsch, die Mängel nicht behoben und somit wurde die Rechnung von mir auch nicht beglichen. Der Maschinenring versuchte dann eine Rest-Summe von ca. € 25.000,- welche angeblich noch offen war (€ 15.000,- wurden von mir als Anzahlung bereits geleistet) einzuklagen.

Mein finanzieller Schaden welchen die Firma Maschinenring durch ihre Vorgehensweise durch Wasserverlust, SV Gutachten, RA-Kosten, Antialgenmittel, Teichpflanzen, Technik für Schlammsauger und Zinsschaden bereits vor Prozessbeginn provoziert hat, belaufen sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf ca. €15.000,-. Von den 1000en Stunden für die ständig neuen Rechnungsprüfungen und Gartenaufwendungen aufgrund der Mängel und dem Ärger ganz zu schweigen.

Vergleichssummen

Übersicht über die Angebotssumme des Maschinenrings und der in Folge tatsächlich angefallenen Kosten

Die Mängel wurden vom Maschinenring in Abrede gestellt und behauptet es wären Schutzbehauptungen meinerseits. Somit wurde als erster Schritt vom Gericht ein Sachverständiger beauftragt um nachzusehen, was denn auf der Baustelle wirklich los ist. Es wurde von diesem ein Befund angefertigt, welcher sämtliche von uns aufgezeigten Mängel bestätigte. Für diesen Sachverständigen fielen weitere € 6.000,- an, welche ich zu bezahlen hatte. Somit fielen weitere € 6.000,- für den Nachweis an, dass die Mängel, welche ich im Vorfeld angegeben habe, tatsächlich existieren. Meine zusätzlichen Kosten sind somit zwischenzeitlich auf € 21.000,- angewachsen. Dazu kommen noch die Rechtsanwaltskosten für 2 Gerichtstermine und diverse Schreiben in der Höhe von über € 4.000,-. In Summe also an die € 25.000,- finanzieller Schaden welche vom Unternehmen Maschinenring verursacht wurde, weil man eine völlig überhöhte Rechnung auf Biegen und Brechen einfordern möchte.

Zu Beginn sieht man das noch relativ entspannt. Man lebt ja in einem Rechtsstaat und man wird ja Rechtsmittel haben, den entstandenen Schaden geltend machen zu können und das Geld, oder zumindest einen größeren Anteil davon zurückzubekommen. Noch dazu wo offensichtlich wurde, dass ja Mängel bestehen, immer wieder falsche Behauptungen aufgestellt wurden und auch die Rechnungslegerei immer wieder falsch war. Mitnichten, das ist nicht so, wie ich in Folge erkennen musste.

Algenernte aus unserem Maschinenring Teich

Algenernte aus unserem Maschinenring Teich

Nachdem der Sachverständige das bestätigte, was ich schon seit Jahren aufzeige, wurde vom Maschinenring vor Gericht nochmals um einen Vergleichstermin angesucht. Man hatte nun wohl auch dort  erkannt, dass selbst die schon von ursprünglich ca. € 51.000,- (!)  auf ca. € 25.000,- reduzierte und eingeklagte Summe vor Gericht nicht mehr durchzubringen war.

Das Gericht sah das genau so. Der Richter meinte, dass unter Berücksichtung der Mängel maximal eine noch zu zahlende Summe im Bereich von € 7.500,- herauskommen würde. Bei diesem genannten Betrag berücksichtigte das Gericht allerdings nicht, dass in der Rechnung viele falsche Summen angegeben waren, welche die Rechnung noch extrem nach oben verfälschte. Dies wäre allerdings erst wieder durch ein erneutes Sachverständigengutachten zu belegen, was wieder Kosten aufwirft. Zuvor würden aber noch eine Unmenge an Zeugen (die Mitarbeiter, ja sogar Praktikanten, welche der Maschinenring als Zeugen benannt hat) zu der Sache befragt. – Die aber zu der Falschabrechnung und den Mängeln ohnehin nichts hätten sagen können. Zeitverschwendung und Kostenexplosion pur.

Obwohl ich überzeugt war, dass die € 7.500,- welche noch zu zahlen wären nicht korrekt sind, musste ich in Folge den Vergleichsvorschlag des Gerichts aus wirtschaftlichen Überlegungen akzeptieren. Ich würde also für eine Baustellenabrechnung, (für die ich ca. € 14.200,– kalkuliere und € 15.000,- bereits bezahlt habe) letztlich dem Maschinenring € 15.000,- + € 7.500,- in Summe also € 22.500,- zugestehen müssen. Um € 8.000,- mehr, als ich selbst für die Abrechnung berechne und das nach 4 Jahren Schikanen durch die Geschäftsleitung.

Die vom Gericht vorgeschlagenen € 7.500,- sind ca. 30% der vom Maschinenring  eingeklagten Summe von ca. € 25.000,-, was bedeutet, dass ich auch 30% der angefallenen Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten zu übernehmen habe. Kosten, welche ich weder provoziert habe, sondern die lediglich für die Bestätigung meiner Angaben notwendig waren. Obwohl ich im Recht war, dass die Rechnung nicht fällig und der Betrag völlig falsch ist, muss ich 30% der Kosten übernehmen, welche durch den Gerichtsgang des Maschinenrings angefallen sind. So läuft das im Rechtsstaat. Recht haben/bekommen muss man sich leisten können, der Weg dorthin und die Schlussrechnung ist ein zweifelhafter.

Justitia_van_Heemskerck

Justitia van Heemkerck

Nun könnte man hergehen und dem Vergleich nicht zustimmen, was bedeutet, dass in nächster Folge die Unzahl von Zeugen geladen werden,  die ohnehin keinen Beitrag zur Sache leisten können. Es gäbe unzählige Prozesstage, welche enorme Kosten aufwerfen. Für den Maschinenring bestünde die Möglichkeit und würde er diese nützen, seine Klagsforderung auf z.Bsp. € 8.000,- reduzieren, was das Verlust/Gewinnverhältnis zu meinem Nachteil verändern würde. (Quasi: Ach mit den € 51.000,- sind wir nicht durchgekommen, mit den € 25.000,- auch nicht, dann probieren wir es halt mal mit € 8.000,- und prozessieren da weiter, …) Würde dann im Prozess letztlich herauskommen, dass ich anstatt der nunmehr geforderten restlichen € 8.000,- nur mehr lediglich noch € 2.000,- (von zuvor geklagten € 25.000,-) zu bezahlen hätte, würde das bedeuten, dass ich 25% der geforderten Summe schulde und somit auch 25% sämtlicher der für den Prozess angefallenen Kosten zu tragen hätte. Bei einem Prozess, der dermaßen aufgepauscht und komplex ist wie dieser, wo an die 30 Positionen falsch abgerechnet bzw. mangelhaft sind, ein finanzielles Wagnis, das keiner ohne Rechtsschutzversicherung in Angriff nehmen kann, soferne er nicht jede Menge schwer verdientes Geld für Juristen verheizen will. Die Vorgehensweise des Gerichts ist für mich fragwürdig. Vermutlich 99% der auftretenden Fragen könnte der Sachverständige in seinem Gutachten klären (was darf tatsächlich und in welcher Höhe verrechnet werden). Für die wenigen Punkte die zum Schluss noch überbleiben, könnte man Zeugen benennen, die evtl. einen Beitrag leisten können. Das liese sich vermutlich auf 2-3 Zeugen reduzieren. Durch den Umstand, dass zuerst einmal alle Zeugen zu (was eigentlich?) befragt werden, entstehen enorme Kosten und ist es eine Zeitverschwendung für alle Beteiligten.

Das vom Richter vorgeschlagene Vergleichsangebot, dass ich noch € 7.500,- zu zahlen hätte, wurde von mir aus wirtschaftlichen Gründen zähneknirschend akzeptiert. Letztlich ging es sich mit meinen bereits bezahlten Beträgen für RAs und Sachverständigen so aus, dass von meiner Seite her alles beglichen ist und ich nichts mehr zu bezahlen habe. Meine Zahlungen für die Sachverständigen, etc. würden gleich gegenverrechnet. Der Maschinenring hat mit der falschen Entscheidung, einen Prozess gegen mich zu starten auch noch die Anzahlung in der Höhe von € 15.000,-, welche ich geleistet habe, verprasst und damit die Baustellenabrechnung auch für sich endgültig gegen die Wand gefahren. Unterm Strich hat man mit der Baustelle, für die man ursprünglich an die € 66.000,- verrechnen wollte, keinen einzigen Cent eingenommen. Ein Umstand, der mir als juristischem Laien schon vor Prozessbeginn klar war, vom Maschinenring und dem dort verantwortlichen Landesgeschäftsführer Christian Wildeis aber trotz aller Warnungen meinerseits durchgezogen wurde.

Unterm Strich musste ich also für die Arbeiten des Maschinenrings, für welche ich eine Wertschätzung von ca. € 14.200,- errechne, € 22.500,- bezahlen. Auf meinen vorprozessualen Kosten von ca. € 15.000,- bleibe ich ebenfalls sitzen, diese wurden vom Gericht überhaupt nicht berücksichtigt. (Kurioserweise stand mir ein Richter, der dann in Karenz ging zuvor schon zu, dass auch die vorprozessualen Kosten zum Teil ersetzt werden müssen. Neuer Richter, neue Entscheidung, Pech für mich. Ging ja „nur“ um € 15.000,-) Ebenso müssen 30% der angefallenen Kosten für die Prozesskosten (Gericht, Juristen) ebenfalls von mir beglichen werden.

Brückenunterlattung einer Maschinenring-Brücke

Brückenunterlattung einer Maschinenring-Brücke

Aus einem ursprünglichen Angebot vom Maschinenring in der Höhe von ca. € 21.000,- wurden durch Verschulden des Maschinenrings bis zum jetzigen Zeitpunkt Kosten von € 68.200,- verursacht. Zwischenzeitlich musste nämlich auch schon die aus falschem, minderwertigem Material hergestellte Terrasse und Brücke abgerissen und neu gebaut werden.  Natürlich auch auf meine eigenen Kosten. – Hier wurde Anzeige erstattet und geht die Staatsanwaltschaft dem Verdacht auf schweren Betrugsversuch nach. Ebenso wegen eines offensichtlich gefälschten Baggerberichtes, wo mir zig Stunden Baggerarbeiten verrechnet werden sollten, die gar nicht geleistet wurden. Dummerweise hat der Fälscher dieses Dokuments übersehen, dass eine Datumsangabe, wo er 21h mit seinem Bagger gearbeitet haben will, ein Sonntag war.

In Folge geht es nun um Aufräumarbeiten. Für eine Teilsanierung des Teichrandbereiches und eines Rasenbereiches (Anebnung) liegt ein Angebot über weitere € 20.000,- vor.

Aus einer Beauftragung des Maschinenrings, wo wir uns um € 21.000,- einen ordentlichen, fertigen Garten erwartet haben, sind 5 Jahre später, verschuldet durch diese Firma, Kosten provoziert worden, die uns letztendlich eine Summe von über € 68.000,- verursacht haben. Dazu jede Menge Ärger und Zeitaufwand über Jahre. Auf den zusätzlichen Kosten bleibt man sitzen. Es gibt nach dem Vergleich kein Rechtsmittel um die irren, zusätzlich vom Maschinenring provozierten Kosten einklagen zu können. Die Alternative wäre gewesen noch weitere horrende Kosten und enormen Zeitaufwand durch jahrelange Rechtsstreitigkeiten in Kauf zu nehmen. Mit unvorhersehbarem Ausgang, da jetzt schon viele bei der umfangreichen Sache schon den Überblick verloren haben und es müssig ist, Sachverhalte immer wieder darzulegen.

Gesamtkosten der Maschinenringbeauftragung

Gegenüberstellung der Maschinenringbeauftragung gegenüber dem nächstteurerem Mitbewerb. 68.000 zu 27.000€. Der ursprüngliche Vorteil des „billigeren“ Maschinenrings hat sich mehr als umgekehrt.

 

 

Fazit:

  • Wir haben Recht gehabt. Die Rechnungslegungen der Firma Maschinenring waren falsch. Von der zuerst eingeforderten Summe von ca. € 51.000,- blieben lediglich € 7.500,- übrig. Nur mehr 15% der Anfangs geforderten Summe. Nichts desto trotz haben wir enorme angefallene Kosten, welche nicht ersetzt werden. In der Zusammenschau ergab sich nie ein Ausstiegspunkt aus der Angelegenheit. Die Forderungen der Firma Maschinenring waren zu jedem Zeitpunkt völlig absurd, die Behebung der Mängel zu verweigern ein eigenes Kapitel. Der nun vorgeschlagene Kompromiss des Gerichtes, noch € 7.500,- zu zahlen, musste angenommen werden, um sich nicht diversen Unwägbarkeiten im weiteren Prozessverlauf und den damit verbundenen explodierenden Kosten auszuliefern.
  • In Österreich ist es offensichtlich für ein Unternehmen straffrei, irgendwelche Fantasierechnungen zu legen und diese zur Zahlung einzufordern. Es ist kein Problem, dass wenn der Kunde die Rechnung als falsch zurückweist, diese einfach mit erneut falschen und überhöhten Summen erneut ausgestellt wird. Insgesamt 7 falsch gelegte Rechnungen hatten für das Unternehmen Maschinenring mit überhöhter Abrechnung von im Endeffekt über € 43.000,- keinerlei rechtliche Konsequenzen. Man kann solange herumprobieren, bis der Kunde vielleicht mal aufgibt und eine Rechnung zahlt. Vor Gericht ist das egal. Der Umstand wurde weder angesprochen, noch in irgendeiner Weise für das Endergebnis berücksichtigt.
  • Eine Mehrfachverrechnung von mehr als dem 4-fachen des tatsächlichen Wertes interessiert bei Gericht niemanden. [Ironie on] Wenn Sie ein Unternehmen haben, verrechnen Sie ihren Kunden doch das nächste Mal auch irgendwas. Nicht nur einmal, oftmals! Behaupten Sie einfach immer wieder, sie hätten die Rechnung zigfach geprüft und es würde alles so stimmen. Es hat keine Konsequenzen! [Ironie off]
  • Die Vorgehensweise der Rechtsvertretung des Maschinenrings, dass vor Gericht eine andere Rechnung vorgelegt wird, als der Kunde erhalten hat und behauptet wird, der Kunde hätte diese „zusätzlich zugestellt bekommen“, ist lt. Auskunft der Rechtsanwaltskammer NÖ „nicht unüblich„. Ich hätte darin wohl fälschlich Prozessbetrug gesehen, habe dabei aber übersehen: Man beißt nicht in die Hand, die einem füttert.
  • Umso mehr man den Sachverhalt verkomplizieren und aufpauschen kann, Prozesskosten somit in die Höhe treiben kann, desto eher kann man als großer Konzern eine Privatperson dazu zwingen eine zu hohe Vergleichssumme zu bezahlen, da die in Aussicht gestellten Prozesskosten Dimensionen annehmen, die kein wirtschaftlich denkender Mensch mehr hinnehmen kann. Selbst wenn man als Privatperson vielleicht nur 10% der Endkosten tragen muss und 90% der Gegner, so machen selbst 10% von vlt. 100.000€, den Prozess nicht mehr wirtschaftlich. Vom Ärger, beim Prozess sich ständig irgendwelche Lügengeschichten anhören zu müssen, ganz zu schweigen.
  • Der ursprüngliche Verursacher Michael Orlikowski wurde zwar vom Unternehmen fristlos entlassen, seine Lügengeschichten wurden allerdings von seinen Vorgesetzten uns gegenüber wider besseren Wissens weiter vertreten. Diese Vorgesetzten haben im Gegensatz zum geschädigten Kunden keinen finanziellen Schaden. Obwohl sie das Projekt durch ihre fragwürdige Vorgehensweise gegen die Wand gefahren haben, gehen diese mit dem selben Gehalt nach Hause wie zuvor.
  • Daraus folgt: Besser etwas mehr Geld in die Hand nehmen und den Risiken des Maschinenringwahnsinns aus dem Weg gehen. Selbst wenn man im Recht ist, wie sich gezeigt hat und der Maschinenring in unserem Fall über € 43.500,- (!!) an Falschabrechnung zugestanden hat, so bleiben eine Unmenge an Kosten über, welche man nicht ersetzt bekommt. Wenn man dagegen ankämpft kommt es lediglich zu einer Umverteilung zu den Juristen. Wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte und der Advokat ist immer der Gewinner.
  • Natürlich kann man auch bei anderen Unternehmen im Vorfeld nicht sicher sein, ob hier ordentlich gearbeitet und abgerechnet wird, nachdem aber Bekannten von uns mit dem Maschinenring ähnliches passiert ist, würde ich die Gefahr beim Maschinenring als deutlich erhöht ansehen.
  • Einen großen Anteil am finanziellen Schaden tragen die Rechtsanwälte. Diese haben zur Sache nichts beigetragen, cashen aber für ihre alleinige Anwesenheit vor Gericht oder bei Vor-Ort-Erhebungen mit den Sachverstämdigen viele Tausende EUR ab. Da kann man echt fragen: „Wo ist die Leistung?“ Das dumme an der Sache ist, dass beim Landesgericht Rechtsanwaltspflicht herrscht und man sich denen nicht entziehen kann. Da kommen dann schnell mal tausende EUR Verrechnung für Null Leistung zusammen. Von den Rechtsanwälten hat sich keiner mit Ruhm bekleckert.
  • Ich bin nun Besitzer einer Rechtschutzversicherung, die ich vorher nie gebraucht habe und vermutlich auch hinterher nie wieder brauchen werde. Aber der Schock über diesen, nicht durch uns verursachten und beeinflussbaren Wahnsinn, steckt tief und sind wohl auch die zukünftigen Kosten der Rechtschutzversicherung als weitere Verlustkosten  unserer Gartengestaltung dem Maschinenring zuzuschreiben.
  • Selbst nach dem verprassen von Kosten in der Höhe von € 68.000,- ist ein großer und wichtiger Teil (Teich, Wegepflasterungen) noch immer Pfusch par excellence. Auch diese Gewerke müssten vorher geschliffen und von Grund auf neu gebaut werden, was vermutlich nochmal Kosten in der Größenordnung von ca. € 35.000,- aufwirft. Wir hätten dann bereits die € 100.000,- Grenze überschritten. Wo doch alles mit einem Maschinenringangebot um € 21.000,- begann …

 

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es kein Angebot des Maschinenrings, uns zumindest auch nur einen Teil der angerichteten Schäden zu ersetzen.

 

Dank den Verantwortlichen Michael Orlikowski, GF Christian Sonnleitner und LGF Christian Wildeis für ihre jahrelang falschen Abrechnungen und Schikanen!

 

 

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Astrobiology and the Search for Extraterrestrial Life

Zwei weitere 🙂

Zertifikat Astrobiologie März 2014


Coursera_AstroTech

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ASUS Servicecenter entwendet bei Reparatur schnelle ADATA Festplatte

Es ist ja ohnehin schon eine Riesen Schweinerei von ASUS die Zenbooks mit unterschiedlichen Festplatten auszuliefern, nämlich den performanten ADATAs und die beim Schreiben deutlich langsameren SANDISK. (Siehe Google-Treffer zu dem Thema). Auf der Verpackung wird das nicht deklariert und man kauft als Kunde die Katze im Sack. Alleine schon ein Grund dieser Firma nichts abzukaufen, aber bitte. Viele gehen her und schicken das Zenbook so lange zurück, bis endlich eine ADATA drinnen ist, die man ja schließlich auch zahlt. Hat man dann endlich eine ADATA drinnen, dann ist es wohl besser das Notebook nicht mehr aus der Hand zu geben, denn der ASUS Service krallt sich diese (zumindest in meinem Fall) sofort (inklusive der Daten des Kunden), sobald diese das Gerät in die Hand bekommen und tauschen es auf die langsamere SANDISK. Glaubt man nicht? – Ist mir so passiert. Aber von Anfang an …

Dass der Ruf des ASUS Service nicht berühmt ist, kann man im Internet ja nachlesen, dass aber auch mich diese Servicewüste voll erwischt, mit dem habe ich nicht gerechnet. Aber was soll man machen, wenn der 1 Monate alte Notebook so unglücklich runterfällt, dass der Stift der Ladebuchse bricht… (ganz unten im Video wird’s gezeigt, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht)

Da das ASUS Zenbook ein sehr kompaktes Notebook ist, habe ich nicht erwartet Ersatzteile zu bekommen. Also wurde das Notebook welches wegen des fehlenden Stiftchens nicht mehr geladen werden konnte zum ASUS Service geschickt. Mit der Bitte um Kostenvoranschlag. Dass es keine Garantiereparatur werden wird, wenn der Stift bricht war mir klar. Das ist natürlich mit Gewalteinwirkung verbunden.

Der Kostenvoranschlag kam dann auch in der Höhe von über 360€ exkl. MwSt. Man müsse das gesamte Motherboard tauschen. Nur die Buchse tauschen sei nicht möglich. Toll! – Was tun? Das Notebook kostet neu 1.200€ und ist ansonsten neuwertig. Also gab ich Zähneknirschend den Reparaturauftrag für das Motherboard und ein neues Ladegerät (da war der Stecker auch leicht verbogen).

zerbrochene Ladebuchse

Wie es der Zufall will finde ich kurz darauf auf ebay genau so eine Buchse für genau mein Notebook. Die werden dort massenweise verkauft. Kosten um die € 9,-. Offensichtlich bricht dieser Stift recht häufig. Man findet sogar Reparaturanleitungen auf youtube (siehe auch ganz unten).

Also sofort beim ASUS Reparaturstatus reingeschaut. Alles Bestens, lt. Status wurde die Reparatur noch nicht begonnen, es wird auf ein Ersatzteil gewartet (offensichtlich das komplette Motherboard). Schnell eine Mail geschrieben mit der Bitte den Reparaturauftrag zu stornieren, da die Kosten von fast € 400,- zu   € 9,- in keinem gesunden Verhältnis stehen.

Bei ASUS verweigerte man mir allerdings die Stornierung des Auftrages, trotz in Folge mehrmaliger Aufforderungen, mir mein Eigentum sofort zu retournieren und reparierte in Folge mein Gerät entgegen meinem ausdrücklichen Wunsch. Dies obwohl ich das Angebot machte, bis dahin angefallene Kosten zu erstatten.  Keine Chance, man hatte sich mein Geld für die Reparatur schon mal gekrallt und ich musste dann erst mal warten, bis endlich das Ersatzteil eintrifft und das Motherboard dann irgendwann getauscht wurde. Die Tage vergingen und endlich erhielt ich das Teil wieder zurück. Damit aber noch kein Ende des Ärgers …

Ich schalte das „zwangsreparierte“ Gerät ein und wundere mich, dass offensichtlich wieder ein Windows 8 ohne irgendwelche Patches installiert ist. Auch von meinen Daten keine Spur mehr. Warum wurde meine funktionierende SSD neu bespielt? Dies war weder im Reparaturauftrag gefordert noch notwendig, die hatte gar nichts.

In mir keimte ein erster Verdacht. In der Systemsteuerung checkte ich um welche SSD es sich handelte, da sich in meinem Zenbook zuvor die schnelle und begehrte ADATA SSD befand. Dort war schnell zu sehen, dass mir offensichtlich vom Service meine ADATA entwendet und durch die lahme SANDISK ausgetauscht wurde! Offensichtlich konnte jemand die heiß begehrte ADATA gut gebrauchen und hat mir hier eine andere Disk untergeschoben. Vermutlich in der Erwartung dass es mir eh nicht auffällt ?

Der ASUS Service wurde erneut angeschrieben und aufgefordert mir mitzuteilen, wo meine Platte und meine Daten seien. Mir wurde von einem ASUS Mitarbeiter, welcher mir zuvor schon die Reparaturstorno verweigert hat, mitgeteilt:

„vielen Dank für Ihre Geduld. Wir haben jetzt eine Rückmeldung von unseren Technikern erhalten.

Die Festplatte wurde getauscht da diese Teil der Garantiereparatur war.
Ihre alte Festplatte ist jetzt umwelgerecht entsorgt worden.

Wenn Sie es wünschen tauschen wir gerne die aktuell verbaute Festplatte gegen eine ADATA, leider steht uns aktuell keine zur Verfügung.

Wenn Sie den Tausch wünschen dann werden wir eine neue Festplatte ordern, danach können wir den Tausch in Ihrem Gerät vornehmen.

Bitte teilen Sie uns mit, wie wir weiter verfahren sollen. „

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Meine Festplatte sei Teil einer „Garantiereparatur“?? Von Garantie war bis zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nie die Rede, immer nur von horrenden Kosten von über 360,- exkl. wegen einer 10€ Buchse. Meine alte (funktionierende ADATA) soll umweltgerecht entsorgt worden sein? -> Die verkaufen einem offensichtlich für dumm. Weder war die Festplatte zum Tausch beauftragt, noch war die zu reparieren. Schon gar nicht von gut (ADATA) auf schlecht (SANDISK) zu reparieren.  Die SSD hatte gar nichts, der Notebook funktionierte bis zum Schluss problemlos. Alles war im Besten Zustand inkl. meinem installierten Windows 8.1 auf letztem Stand und all meiner Software und Daten. Kein Techniker entsorgt eine funktionierende 2 Monate alte ADATA SSD. Sehr wahrscheinlich wurde die zwischenzeitlich schon irgend einem anderen Zweck zugeführt und neu formatiert. Fakt war, meine Daten inkl. ADATA SSD waren weg und von Seiten ASUS offensichtlich auch kein Wille da sie mir wieder zu beschaffen. Immerhin kann ich beruhigt sein, dass die Entsorgung meiner SSD inkl Daten die Umwelt offensichtlich nicht sonderlich belastet hat. In anderen Worten vermutlich: „Recycling bei einem anderen Benutzer“. Das liegt mir zu dem Zeitpunkt auch ganz besonders am Herzen …

Die Reparaturen werden offensichtlich von einem Repaircenter LetMeRepair in Bautzen / Deutschland durchgeführt. Wer für dieses Schweinerei genau verantwortlich ist, wird sich zeigen. Vermutlich liegt aber neben der Kompromisslosigkeit von ASUS mit der das Serviceunglück seinen Anfang nahm u.a. dort der Hund begraben und ich wurde dort um die ADATA erleichtert. Bei der Gelegenheit frage ich mich auch, was das für ein Reparaturcenter ist, welches nichteinmal in der Lage ist eine 10€ Buchse mit 7 Lötpins umlöten zu können. Das schafft schon jeder Hobbybastler. Die Unfähigkeit muss der Kunde dann teuer zahlen, man(n) tauscht gleich das ganze Mainboard zu den 40-fachen Kosten!

ASUS wurde nun aufgefordert einen Vorschlag zu machen, wie sie diesen ganzen Schaden glattbügeln wollen. Für mich sieht das zur Zeit ganz nach dreistem Diebstahl aus. Zusätzlich entstand mir mit dem Schaden der nun langsamen Platte auch der ganze Neuinstallationsaufwand über mehrere Stunden. Der Konsumentenschutzverband wurde über den Sachverhalt informiert und werde ich rechtliche Schritte gegen dieses Unternehmen prüfen lassen. Updates, sobald es neues gibt …

 

Update vom 13.06.2014: Der Konsumentenschutz hat nichts ausgerichtet. Ein gewisser Pierre Sacher von Asus meint, wenn ich den Notebook einschicke , dann akzeptiere ich damit die AGBs mit denen angeblich verknüpft sei, dass sie die Daten mutwillig zerstören dürfen und dem Kunden schlechteres Material einbauen können. Diese AGBs sind m.E. mehr als fragwürdig.

O-Ton: „Wenn ein defekt von uns Festgestellt wird so müssen wir diesen beheben. Auch bzw. vor allem dann wenn er das Laufwerk betrifft.“ – Nachdem das Laufwerk tatsächlich gar nichts hatte, für mich also eine Unwahrheit.

Konsequenz: In unserem Unternehmen wird die Firma ASUS in Zukunft keine Rolle mehr spielen, Geräte dieser Firma werden nicht mehr angeschafft. Lenovo hat auch gute Hardware und da soll auch das Service sehr gut sein.

Der Konsumentenschutz wird den Sachverhalt über die Firma ASUS ebenfalls auf seiner Homepage veröffentlichen, damit sich Kunden über das Gebaren der Firma ASUS auch dort informieren können.

Schreiben ASUS:

ASUS, Schreiben Pierre Sacher

ASUS, Schreiben Pierre Sacher

 

„ASUS IN SEARCH OF INCREDIBLE“ – Tatsächlich unglaublich was die sich leisten …

 

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Zeitrafferaufnahmen der Erde aus dem All

 

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Coursera MOOC – Malicious Software and its Underground Economy: Two Sides to Every Story

Im Juli 2013 startete ich meinen ersten MOOC Kurs auf Coursera zum Thema „Malicious Software and its Underground Economy: Two Sides to Every Story“. Der Begriff MOOC (Massive Open Online Course bezeichnet eine spezielle Form von Onlinekursen mit sehr vielen Teilnehmern. Dazu gibt es im Internet schon eine gewisse Anzahl an Plattformen, wovon mich hier Coursera mit dem Angebot an Kursen und deren Vortragende am meisten interessierte. Wo hat man schon sonst die Gelegenheit so einfach einem Vortragenden zu lauschen, der sonst auf Unis wie Princeton, Stanford uvm. unterrichtet.

Mein erster Kurs ging über 6 Wochen und wurde von Prof. Lorenzo Cavallaro gehalten. Ein Mitglied der ISG – Information Security Group der Royal Hollaway University of London. Der Kurs war äußerst kurzweilig und hochinteressant. Prof. Cavallaro behandelte dabei das Thema Schadsoftware auf PCs / Smartphones und führte auch in das Thema Reverse Ingineering, das disassemblieren von Programmen ein. Der Kurs endete am 30. August 2013 und gab es auch die Möglichkeit, sich über die Prüfungen ein persönliches Zertifikat ausstellen zu lassen.

Darüber hinaus erhält man auch einen Link, über den man sein Prüfungsergebnis veröffentlichen kann: https://www.coursera.org/records/ABwY2DRgKHAyFqv3 or https://www.coursera.org/verify/TUSUJKLZQS / https://www.coursera.org/records/zCxxWsrkkCPWkdc9

Coursera bietet noch viele weitere interessante Kurse zu verschiedensten Themen, also auf zu den Nächsten … „From the Big Bang to Dark Energy“ mit Prof. Hitoshi Murayama (Direktor vom Kavli Institut für Physik und Mathematik – Kavli IPMU) und „Designing and Executing Information Security Strategies“ mit Mike Simon, einem weiteren führenden Experten in Computersicherheit der University of Washington. 🙂

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Messung komplexer Flächen mittels Grafikprogramm

Die Messung komplexer Flächen ist in Natura oft eine ziemliche Fummelei. Einfacher geht’s manchmal mit Computerunterstützung. Ich habe mir meine Terrassenfläche mit Unterstützung durch Photoshop errechnet. Das Prinzip sollte aber auch mit jeder anderen Software funktionieren, welche die Anzahl der Farbpixel einer bestimmten Farbe ausgeben kann.

zur Vorgehensweise:

Die zu messende Fläche abfotografieren. Je weniger verzerrt die Fläche ist, desto besser. In meinem Beispiel ist die zu bestimmende Fläche der Terrasse von ziemlich schräg vorne fotografiert.

Die Verzerrung kann man dann aber in der Bildbearbeitungssoftware korrigieren. In Photoshop geht das mittels Strg-T (Transform). Um zu wissen, wie stark das Bild verzerrt ist, sind 2 Messungen in Natura notwendig. Die Abmessung der Breite und der Länge des zu vermessenden Objektes. Hat man diese, dann kann man das Objekt in der Höhe soweit transformieren, bis das Seitenverhältnis passt, die Verzerrung quasi mit Hilfe des Computers korrigiert wurde. Dazu kann man sich mit Hilfe der Bildschirm-Lineale das korrekte Seitenverhältnis einstellen (im Photoshop STRG-R (Ruler)).

Danach wird der Bereich, von welchem das Flächenmass gewünscht ist, einfach markiert und mit einer bestimmten Farbe befüllt (in meinem Beispiel habe ich die Farbe Rot verwendet). Den restlich verbleibenden Teil habe ich mit grün befüllt.

In der erweiterten Histogramm-Funktion findet man beim Photoshop in Folge die Anzahl der roten und grünen Pixel. Diese zusammenaddiert ergeben die Gesamtpixel, entsprechend 100%. Der Anteil der roten Pixel war dann in meinem Beispiel 77%. Die Gesamtanzahl der Pixel entspricht der am Bildschirm dargestellten Fläche. Da Breite und Höhe bekannt sind, kann man sich einfach die entsprechenden m² errechnen. Diese mit dem prozentuellen Rotanteil multipliziert ergibt dann die gesuchte Fläche (Rot) in m².

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Composing und Retusche mit Photoshop

Flutwelle in AmstettenWie könnte es aussehen, wenn eine Flutwelle die Amstettner Linzerstraße herunterrollen würde? Dank Photoshop ist es kein Problem so etwas herauszufinden! Auch Fotos schnell mal auf einen alten Look zu trimmen, ist keine große Sache!

 

 

 

 

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Erfahrungsbericht mit dem Zafira Tourer 1.4 Turbo

Gute Hardware mit unausgereifter Software?

Bald zwei Wochen haben wir nun unseren neuen Zafira Tourer und haben diesen letzte Woche ausgiebig bei diversen  Ausflügen testen können. Tachostand: kurz vor 1.000km. Der Zafira Cosmo ist mit einem 1.4 Turbo ECOTEC Motor mit 140PS ausgestattet. Zusätzlich zur Standardausstattung bekam er noch das Park & Go Technologie Paket, das Infotainment Paket mit Navi 900 Europa, Sitzkomfort-Paket, Sicht Paket, Frontkamera I, Fahrradträger, Panoramafenster, Sprachsteuerung und das Bi-Xenon-Kurvenlicht mit auf den Weg.

Wir hatten ja zuvor den „Vorgänger-Zafira“, auch in der Cosmo Ausführung. Beim Fahren fällt der neue Zafira durch einen deutlich geringeren Geräuschpegel in der Fahrgastzelle auf. Hier wurde offensichtlich deutlich besser gedämmt. Auch der Motor kann mit seiner Laufruhe vollkommen überzeugen. Selbst bei niedrigen Touren zwischen 1.000-2.000 Umdrehungen gibt es kein Zittern oder Ruckeln und kann mit dem 6. Gang bis 50km/h problemlos gefahren werden, – obwohl man sich hier natürlich keine besondere Beschleunigung erwarten darf, wenn man dann mal auf’s Gas steigt. Obwohl der neue Zafira ebenso 140PS hat, wie sein Vorgänger, so scheint der Tourer gefühlsmässig deutlich besser zu beschleunigen als sein Vorgänger.

Da wir eine relativ lange Zufahrt zum Haus (>40m) haben, welche immer im Rückwärtsgang zurückgelegt wird, hat sich die Rückfahrkamera als ausserordentlich nützlich erwiesen. Das Zurückschieben über eine längere Distanz, ist dank der Einblendung von Hilfslinien, die je nach Lenkradausschlag anzeigen wo es hingeht, äußerst komfortabel durchführbar. Ist mal ein kleines Hinderniss zu beachten, so wird dies mittels Ton und einem Ausrufezeichen an der entsprechenden Stelle im Display angezeigt. Das klappt recht ordentlich und warnt auch vor etwas größeren Steinen.

Die Rückfahrkamera ist im Paket „Park & Go Technologie“ beinhaltet, welches auch einen Einparkassistenten zur Verfügung stellt. Dieser sucht auf Wunsch bis zu einer Geschwindigkeit von 30km/h eine passende Parklücke und zeigt dies im Boardcomputerdisplay an. Wird eine Parklücke, die groß genug ist gefunden, gibt der Assistent über das Display Anweisungen zum Einparken. Darunter in welche Richtung man fahren  und welche Lenkradeinstellung man vornehmen muss. Ich habe das einmal getestet, das System hat allerdings gemischte Gefühle hinterlassen. Man muß mehrmals das Auto zum Stillstand bringen und danach die neuen Anweisungen für die Lenkradeinstellungen abwarten. Der Einparkvorgang dauert unterm Strich relativ lange. Ein geübter Autofahrer ist ohne das System deutlich schneller in der Parklücke. Möglicherweise ist aber das System eine Hilfe, wenn die Parklücke sehr eng ist.

Eine tolle Sache ist das Bi-Xenon Licht, welches automatisch bei Bedarf eingeschalten wird. Das Auto läuft von Haus aus im Automatikmodus und regelt das Licht nach Bedarf. Unter Tags sind nur die LED Tagleuchten aktiviert. Im Tunnel oder bei Dunkelheit wird sofort das Xenon-Licht eingeschalten. Man kann das Licht permanent auf Fernlicht einstellen und regelt die Automatik automatisch das Abblenden, wenn es die Umstände erfordern. Die Lichtsteuerung funktioniert recht gut und ist äußerst sinnvoll.

Mehr erwartet hätte ich mir von diversen Fahrassistenten wie

Verkehrsschilderkennung:

  • Die Verkehrsschilderkennung funktioniert relativ gut, die Kommunikation mit dem Fahrer ist m.E. allerdings schlecht umgesetzt. Entweder schaltet man im Boardcomputer ständig auf die Verkehrsschildanzeige, um Sie bei Bedarfsfall im Blick zu haben, oder man muss jedesmal wieder mühsam ins Konfigurationsmenü der Verkehrszeichenerkennung einsteigen und dem System sagen, dass es die Verkehrsschilder zumindest kurz als POP-Up anzeigen soll. – Diese Einstellung ist jedoch jedesmal, sobald man den Zündschlüssel absteckt unverständlicherweise wieder weg und muss jedesmal umständlich neu konfiguriert werden.  Weiters ist das POP-Up auch nicht wirklich brauchbar. Wer schaut schon ständig dort hin, um zu sehen, ob am Boardcomputerdisplay für ein paar Sekunden die Geschwindigkeit angezeigt wird? So eine Verkehrszeichenerkennung macht m.E. nur dann Sinn, wenn man die gerade erlaubte Geschwindigkeit JEDERZEIT bei Bedarf im Blick hat. Meines Erachtens gehört diese Information entweder permanent ins Navidisplay eingeblendet, oder in der oberen oder unteren permanenten Zeile des Boardcomputers.
  • Weiters ist mir unverständlich, warum man nicht konfigurieren kann, dass man bei einer Geschwindigkeitsübertretung gewarnt werden soll. Eine Einstellung, dass wenn man länger als z.Bsp. 30 Sekunden mit mehr als 10% der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs ist, hätte ich mir hier eigentlich schon erwartet, gibt es aber nicht.
  • Obwohl ein Navi verbaut ist und in der Beschreibung steht, dass in Verbindung mit dem Navi weitere Funktionen zur Verfügung stehen „können“ wie Ortsbereicherkennung, funktioniert das nicht. Das Fahrzeug erkennt das Ortsgebiet nicht und zeigt keine 50km/h an.
  • Immerhin ist es möglich, eigene POIs einzuspielen, mit Hilfe welcher man sich vor fix installierten Radargeräten warnen lassen kann. Infos dazu unter:

Spurassistent:

  • Auch der Spurassistent funktioniert noch nicht so wirklich reibungsfrei. Meiste Zeit schreit er ohne ersichtlichen Grund auf, manchmal auch nicht, wenn er aber müsste. Ich würde schätzen, dass von 10x Spur melden, 8-9x ein Fehlalarm kommt. So etwas ist unbrauchbar und führt dazu, dass man das System komplett abschaltet, da man dem Ton nicht vertrauen kann. Auch ist das „Gedingel“ ziemlich laut. Wenn der Nachwuchs im Fond schläft ist er danach sicher wach.

Abstandswarner:

  • Der Abstandswarner hat mich noch nie gewarnt. Möglicherweise handelt es sich hier lediglich um eine „AbstandsINFO“, denn man kann im Boardcomputer eine Infoseite aufrufen, auf welcher der Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug in Sekunden angezeigt wird. Hier habe ich noch bei Opel nachgefragt, wie das zu verstehen ist und werde die Informationen hier noch ergänzen, sofern ich welche zurückerhalte. Ein „AbstandsWARNER“ hätte für mich aber auf alle Fälle zu WARNEN und sich nicht irgendwo in einem Menü zu verstecken, welches man erst aufrufen muss, um überhaupt lediglich informiert zu werden.

 

Gut funktioniert  der in der hinteren Stoßsstange verbaute Fahrradträger, bei dem von Haus aus 2 Fahrräder und mittels Erweiterungsmodul bis zu 4 Fahrräder mitgenommen werden können. Nervig aufgefallen ist in diesem Zusammenhang ein lauter, in einem unangenehmen Frequenzbereich liegender Dauerton, der beim Zurückfahren ausgegeben wird und scheinbar anzeigen soll, dass Abstandswarner und Rückfahrkamera deaktiviert sind. Dieser Ton ist insbesondere bei uns ziemlich nervig, da das Zurückschieben in der ca. 40m langen Einfahrt doch eine gewisse Zeit dauert und man hinterher froh ist, wenn man in den Vorwärtsgang schalten kann, um den Ton zu beenden.

Was noch so auffiel:

Die Lüftungsdüsen für die zweite Reihe lassen sich zwar zuklappen, die Lamellen schließen allerdings nicht dicht ab und es ist trotzdem ein leichter Luftzug zu verspüren. Wenn der Ventilator hoch geschalten wird, um eine rasche Kühlung des Fahrraumes zu erreichen, führt diese Undichtheit zu einem nervigen Pfeifen an den Auslässen. Dies scheint ein Serienfehler zu sein und ist auch bei einem anderen Zafira Tourer aufgetreten. Von Opel gibt es hierzu das Feedback, dass es hier in nächster Zeit keine Verbesserung geben wird.

Der Verbrauch liegt zur Zeit bei Durchschnittlich ca. 7.5l/100km, dies bei sehr verhaltener Fahrweise. Hier wird sich zeigen, ob sich dieser Wert noch etwas verbessert.

Fazit: Wir sind mit dem „Neuen“ durchaus sehr zufrieden. Etwas ärgerlich sind diverse Unzulänglichkeiten, die aber hauptsächlich in der „Firmware“ des Fahrzeuges zu suchen sind. Eine bessere Information und Unterstützung des Fahrers durch die Assistenzsysteme und eine korrektere Spurauswertung wären wünschenswert. Diese Optionen wären mittels Softwareupdates ohne Probleme zu bewerkstelligen. Fraglich ist, ob Opel hier wirklich nachbessert oder auf  das „nächste Modell“ verweist. Empfehlen kann ich den Verkehrszeichenassistenten, Abstandswarner und auch den Fahrspurassistenten mit den derzeitigen Möglichkeiten nicht. Bei einer besseren Information des Fahrers und verbesserten Funktionalität wären Sie ihr Geld aber auf alle Fälle wert und ist die Ausstattung des Zafira Tourers in dieser Preisklasse sicher top.

Weitere Infos bei Opel: http://www.opel.at/fahrzeuge/opel-modelluebersicht/personenwagen/zafira-tourer/index.html

Update, Juli 2012: Die Assistenzsysteme machen Probleme. Der Zafira meinte vor einiger Zeit, „Wartung Frontkamera“. Das ganze hat aber dann nicht mehr aufgeleuchtet und ich hab’s ignoriert. Ein paar Wochen später habe ich plötzlich beim Zurückschieben ein Dauergepiepse, ohne dass ich herausfinden hätte können an was es liegt. Also Motor aus, Zündschlüssel raus und neu angeworfen. Alles wieder ruhig. Und daraufhin sind offensichtliche alle Assistenzsysteme, die mit der Frontkamera in Verbindung stehen ausgefallen. Kein Spurassistent, keine Verkehrszeichenerkennung und auch keine Abstandserkennung. Am nächsten Tag hat es wieder funktioniert. Der Wagen kommt aber trotzdem mal in die Werkstatt. Nicht, dass mir das dann nach Garantieablauf passiert …

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